Philippe Desportes

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Philippe Desportes im Louvre

Philippe Desportes (* 1546 in Chartres; † 5. Oktober 1606 in Bonport, Normandie) war ein Abt und französischer Dichter.

Als Dichter hat er sich besondere Verdienste um die Reinheit der Sprache und Strenge der metrischen Formen erworben und darf als Vorläufer François de Malherbe angesehen werden. Er wird in der französischen Literatur zur zweiten Generation der La Pléiade gezählt. Er war Hofdichter von Heinrichs III. im Hause der Valois, und von Heinrich IV. Seine Sonette, Oden, Chansons und Elegien eifern seinen Vorbildern Francesco Petrarca, Ludovico Ariosto und Jacopo Sannazaro nach. Außer seinen Gedichten hat er 1603 eine Übersetzung der Psalmen herausgegeben, und eine Sammlung von "Prières et méditations chrétiennes" in Prosa. Er starb als Abt von Bonport (Normandie) in der Abtei Bonport.

Desportes war der Onkel des ebenfalls bekannten Dichters Mathurin Régnier, der Sohn seiner Schwester Simone Desportes.

Werke[Bearbeiten]

  • Premières Œuvres (1573)
  • Œuvres complètes
  • Les XLI Chansons
  • Imitations de l’Arioste
  • Les amours de Diane (1573)
  • Les Amours de Cléonice (1583)
  • Bergeries
  • Élégies (1583)
  • Les 150 psaumes de David (1603-1605)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Philippe Desportes – Quellen und Volltexte (französisch)