Mercure Hotels

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mercure (Begriffsklärung) aufgeführt.
Logo der Mercure Hotels

Mercure ist eine internationale Marke der französischen Hotelkette Accor. Die Häuser sind in der Drei- bis Vier-Sterne-Kategorie angesiedelt und innerhalb des Konzerns zwischen Ibis und Novotel positioniert. Mit Stand vom 1. Januar 2011 gehören 690 Hotels zu Mercure. 2012 sind es bereits 750 Häuser weltweit, davon (Stand Dez. 2012) 112 in Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten]

Mercure-Hotel in Suhl
Mercure-Hotel in Posen
Mercure-Hotel in Oppeln

Paul Dubrule und Gérard Pélisson gründen 1967 die SIEH (Société d'Investissement et d'Exploitation Hôteliers). Das erste Mercure-Hotel entsteht 1973 in Saint-Witz, Frankreich. Mercure wird 1975 von Novotel SIEH, der späteren Accor-Gruppe, übernommen. 1978 gehören zu Mercure 32 Hotels. In Deutschland wird 1983 das erste Hotel in Korntal-Münchingen unter Vertrag genommen; die ersten Hotels in Österreich, Belgien und den Niederlanden entstehen.

Das hundertste Hotel wird 1989 in Brüssel eröffnet. In Brasilien eröffnet die erste Parthénon-Hotelresidenz.

Mercure wächst 1991/92 durch den Zusammenschluss mit den Hotelketten Pullman und Altea. In Deutschland wird das Hotelnetz um vier auf 18 Häuser erweitert. 1992 werden in den neuen Bundesländern für die ehemaligen Interhotels in Potsdam, Dresden und Chemnitz Pachtverträge geschlossen. In Deutschland gibt es nun 21 Mercure-Hotels. In Ungarn erwirbt Accor 1993 eine Beteiligung an der Hotelkette Pannonia mit 24 Hotels. Die Gruppe expandiert nach Polen, Asien, die Türkei und nach Afrika. 1994 eröffnen Hotels auf den Karibischen Inseln, in Guyana und auf La Reunion. 1995 etabliert man sich auch in Spanien und Schweden, wird in Ägypten, Oman und Dubai tätig und eröffnet ein Hotel in Sao Paulo, Brasilien.

In Städten wie Berlin, Barcelona, Offenburg, Weimar, San Sebastian und Bari finden sich ab 1996 neue Hotels, die Gruppe expandiert nach Israel, Kroatien und Malta.

In Estland, Togo, auf Madagaskar, und in Kolumbien entstehen 1997 die ersten Hotels. In Ägypten, Marokko und im Libanon wird der Freizeitmarkt ausgebaut. In Frankreich erwirbt Accor 33 Frantour-Hotels. Auch in London ist man vertreten. 1998 wird die niederländische Hotelkette Postiljon mit zehn Hotels erworben.

148 Hotels werden 1999 in das Netzwerk integriert, darunter 42 Libertel-Hotels, 27 Hotels in Deutschland und ebenso 27 in Australien. In Algerien, Marokko, Mauretanien, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien und im Jemen eröffnen neue Hotels.

Mercure feierte 2003 dreißigjähriges Jubiläum. Nun gehören auch Hotels in der Schweiz, in Japan und in Katar zur Gruppe.

Lage und Ausstattung[Bearbeiten]

Die Accor-Hotelkette etablierte bisher 13 Hotelmarken, die sich in Bezug auf Lage und Ausstattung unterscheiden.

Die Häuser der Marke Mercure Hotels befinden sich in der Regel im Innenstadtbereich, in der Nähe von Bahnhöfen oder Flughäfen. Die Hotels verfügen häufig über ein eigenes Restaurant mit lokaler bzw. internationaler Küche; typisch ist eine umfangreiche Weinkarte (Grands Vins Mercure). Ebenfalls ist eine Hotelbar in den meisten Häusern vorhanden.

Ein Merkmal der Marke Mercure besteht darin, dass die Hotels je nach Stadt, Land und Region lokale Besonderheiten in Art und Ausstattung der Zimmer aufnimmt, deren Einrichtung von klassischem bis zu modernem Stil variiert. Die Services und die Qualität sind dagegen in allen Mercure-Hotels weltweit standardisiert, die Einrichtung der Zimmer entspricht der oberen Mittelklasse.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mercure hotels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]