Michel Giacobini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Michel Giacobini (* 1873; † 6. März 1938) war ein französischer Astronom.

Giacobini entdeckte am 4. September 1896 mit D/1896 R2 seinen ersten Kometen, dem noch zwölf weitere Entdeckungen folgten – darunter der nach ihm benannte Giacobini-Zinner am 20. Dezember 1900. Er arbeitete am Observatorium in Nizza, bevor er 1910 auf eigenen Wunsch ans Pariser Observatorium wechselte.

1903 erhielt er den Jules-Janssen-Preis und 1937[1] den Lalande-Preis. In Anerkennung seiner Leistungen wurde nach ihm der Asteroid (1756) Giacobini benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. C. Flammarion: Prix et Subventions attribués en 1937 par l'Aeareurie des Sciences. L'Astronomie, vol. 52 (1938), p. 91 (online)