Mihály Székely

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mihály Székely (* 8. Mai 1901 in Jászberény; † 22. März 1963 in Budapest) war ein ungarischer Opernsänger (Bass).

Leben[Bearbeiten]

Székely ungarisierte seinen Name von Spagatner in Székely. Nach privaten Studien folgten erste Bühnenauftritte als Sänger am Budapester Orpheum. Im Alter von 22 Jahre engagierte ihn die Budapester Staatsoper. Dort wirkte er 40 Jahre in über 1300 Vorstellungen mit. Auch im Ausland hatte er Auftritte in Wien und in Italien.

Während der Judenverfolgung versteckte ihn ein Priester bei sich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte sein Freund Antal Doráti ihn nach Dallas holen. In den USA erhielt er einen Vertrag an der New Yorker Metropolitan Opera, wo er 1947 bis 1950 in Wagner-Rollen (Fafner, Landgraf Hermann, König Marke, Hunding) 47 Vorstellungen gab.

In denselben Jahren erreichte er unter Otto Klemperer einen Höhepunkt seiner Karriere im Budapester Opernhaus. 1950 wurde seine Auslandkarriere durch ein Reiseverbots unterbrochen. 1956 konnte er wieder nach Westen reisen. Er trat in Holland und bei der Glyndebourne Festival Opera auf.

Székely verstarb 1963 während einer Operation drei Tage nach seiner letzten Vorstellung. Ein Denkmal befindet sich auf dem Budapester Friedhof, in dem er begraben liegt.

Székely Mihálys Grab in Budapest Farkasréti Friedhof 43/1-1-15/16

Hauptrollen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Péter Várnai: Székely Mihály. Zeneműkiadó 1968
  • Peter Várnai: in: Stanley Sadie (Hrsg.): The New Grove Dictionary of Opera. London 1992, ISBN 0-333-73432-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.classicsonline.com/catalogue/product.aspx?pid=226040