Motivationstraining

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Als Motivationstraining werden verschiedene Methoden des Coaching bezeichnet, die Klienten dabei helfen sollen, Ziele zu realisieren, ihre Motivation zu erhöhen und den Erfolg zu steigern. Zum Einsatz kommen verschiedene so genannte Mentalstrategien und Übungen. Beides soll die Teilnehmer eines Seminars oder Coachings dazu bringen, ihre persönliche und berufliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen und Blockaden zu überwinden. Als Begründer des Motivationstrainings gilt Joseph Murphy, der erste Vertreter des positiven Denkens.

Die Inhalte von Motivationstrainings stammen häufig aus Bereichen wie humanistischer Psychologie, Behaviourismus, Neuro-Linguistisches Programmieren, Hypnotherapie, Betriebswirtschaftslehre, Marketing oder Coaching. Eine klare begriffliche Abgrenzung zu Mentaltraining ist schwierig, die Ansätze gehen ineinander über. Motivationstrainer ist keine geschützte Berufsbezeichnung, es gibt daher auch keine geregelte Qualifikation.

In Deutschland erlitt die Branche der Motivationstrainer während des Jahres 2002 (vor allem wegen Jürgen Höller) einen starken Ansehensverlust.[1][2]

Kritik[Bearbeiten]

Kritiker werfen solchen Trainern oder Coaches vor, Pseudowissenschaft zu betreiben. So wird beispielsweise bei dem Neuro-Linguistischen Programmieren, die sehr häufig von Motivationstrainern angewendet wird, vorgebracht, dass es keinen Hinweis für die Wirksamkeit der Techniken gibt. Ein weiteres Problem bei Motivationstrainings scheint deren Umsetzung im betrieblichen Umfeld zu sein, wenn es vorwiegend zur Motivierung der Mitarbeiter eingesetzt wird, und deren Motivationsprobleme auf strukturelle Defizite im Arbeitsumfeld zurückzuführen sind.

Bekannte Motivationstrainer[Bearbeiten]

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Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Uwe Kanning: Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden! Dem Phänomen der Erfolgsgurus auf der Spur. Lengerich: Pabst, 2007, ISBN 978-3-89967-388-3
  • Bärbel Schwertfeger: Die Bluff-Gesellschaft. Wiley-VCH, 2002, ISBN 3-527-50038-3

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die schlichten Botschaften der Motivationstrainer. Spiegel. 20. Mai 2002. Abgerufen am 4. August 2012.
  2. Motivationstrainer: Tief deprimiert. manager-magazin. 24. Juli 2002. Abgerufen am 4. August 2012. Dort heißt es: „Eine Branche, die die Welt nicht braucht, hat ausgedient.“