NS-Kriegsopferversorgung

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Streichholzschachtel-Etikett der NSKOV

Die Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV) war eine der NSDAP angeschlossene Wohlfahrtseinrichtung für Schwerkriegsbeschädigte und Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs. Leiter der NSKOV war Hanns Oberlindober.

Geschichte[Bearbeiten]

In Berlin hatte sie in SW 68 (späterer Verwaltungsbezirk Berlin-Kreuzberg) ihren Hauptsitz und beschäftigte den Architekten Willy Mühlau. Dieser entwarf mehrere Wohnanlagen, in denen die Kriegsversehrten preisgünstig wohnen konnten. Die Wohnensembles entstanden in den späten 1920ern bis zum Anfang der 1930er Jahre. Die erhaltenen Gebäude stehen in der Berliner Denkmalliste.[1][2]

Mitglieder-Anstecknadel Vorderseite

Die NSKOV behielt eine gewisse Selbstständigkeit in Vermögens- und Organisationsfragen. Zusammen mit der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) wurden Wohlfahrtseinrichtungen und Gesundheitsprogramme zwischen 1934 und 1945 organisiert.

Mit Gesetz Nummer 5 der amerikanischen Militärregierung vom 31. Mai 1945 wurde die NSDAP mit allen ihren Einrichtungen und Organisationen aufgelöst, und damit auch die NS-Kriegsopferversorgung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Berliner Adressbuch 1930, Teil Neukölln: siehe Eigentümer/Bauherr Brusendorfer Straße 7–9
  2. Braunschweiger Straße 7–17, Berlin-Neukölln, Paul-Schneider-Straße 16–28, Reichsbund-Kriegersiedlung, 1929-31 in Berlin-Lankwitz, Edisonstraße 30–33; Roedernstraße 17–20; Zeppelinstraße 1–9, Wohnanlage, 1929-30 in Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 10–14; Zeppelinstraße 122–/124, Wohnanlage, 1929-30, Oberschöneweide, Fuststraße 30–50;Edisonstraße 36, Wohnanlage, 1929-31, Oberschöneweide