Natriumascorbat

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Strukturformel
Strukturformel von Natriumascorbat
Allgemeines
Name Natriumascorbat
Andere Namen
  • Sodascorbat
  • Mononatrium ascorbat
  • E 301
Summenformel C6H7NaO6
CAS-Nummer 134-03-2
PubChem 23667548
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 198,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

220 °C (Zersetzung)[2]

Löslichkeit

löslich in Wasser und Ethanol[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Natriumascorbat ist das Natriumsalz der Ascorbinsäure.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Natriumascorbat ist ein weißer geruchloser Feststoff, welcher sich bei Einwirkung von Licht dunkler färbt.[1]

Darstellung[Bearbeiten]

Industriell wird Natriumascorbat aus Ascorbinsäure synthetisiert, welche durch die Reichstein-Synthese oder möglicherweise unter Einsatz gentechnisch veränderter Organismen gewonnen wird.[3]

Verwendung[Bearbeiten]

Natriumascorbat findet als Antioxidationsmittel, Mehlbehandlungsmittel und als Farbstabilisator Verwendung. Es wird eingesetzt, um die Braunfärbung von frisch geschnittenem Obst zu verhindern. Auch bei Fleisch wird es in Kombination mit Nitritpökelsalz verwendet um die Rotfärbung des Fleisches zu erhalten. Es wird oft in Obst- und Gemüsekonserven, Fruchtsäften und -nektaren, Konfitüre, Gelee, Marmelade, Fleisch- und Wurstwaren sowie in Brot, Backmischungen, Bier und Wein beigefügt.

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 301 ohne Höchstmengenbeschränkung für alle Lebensmittel allgemein zugelassen.

Es wird häufig auch verwendet, um den Vitamin-C-Gehalt zu erhöhen. Wenn dies der einzige Grund ist, warum Natriumascorbat verwendet wird, darf man es als Vitamin C deklarieren, andernfalls erfolgt die Bezeichnung als „E 301“ oder „Natriumascorbat“.

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

In sehr hohen Dosen kann Natriumascorbat die Bildung von Blasen- und Nierensteinen begünstigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c FAO: SODIUM ASCORBATE (PDF; 30 kB)
  2. a b c d Datenblatt (+)-Sodium L-ascorbate, crystalline, ≥98% bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 29. November 2011 (PDF).
  3. transGEN Datenbank: Vitamin C (Ascorbinsäure, E 300)