Nikolai Vekšin

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Nikolai Vekšin (* 11. Maijul./ 23. Mai 1887greg. in Haapsalu; † 15. Januar 1951 in Norilsk, Russische SFSR) war ein estnischer bzw. sowjetischer Segler.

Nikolai Vekšin schloss das Technische Institut in Sankt Petersburg ab. 1912 war er Ersatzsegler in der russischen Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm. Von 1925 bis 1940 war er bei den Unternehmen Baltic und Põhja Paberi- ja Puupapivabrikute AS beschäftigt. Bei den IX. Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam war Vekšin im Alter von 41 Jahren Mitglied der Mannschaft des estnischen Boots Tutti V, das nach Norwegen und Dänemark die Bronzemedaille in der 6-Meter-Klasse gewann. Seine Mitstreiter waren William von Wirén, Eberhard Vogdt und die beiden Brüder Andreas und Georg Faehlmann.

1945 errang Vekšin bei den UdSSR-Meisterschaften in der L-45-Klasse die Silbermedaille. 1945 erhielt er den Titel "Meistersportler der Sowjetunion". 1949 wurde Nikolai Vekšin von den sowjetischen Besatzungsbehörden verhaftet. Er starb in einem sowjetischen Gefangenenlager in Sibirien.

Literatur[Bearbeiten]

  • Eesti Elulood. Tallinn: Eesti Entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti Entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 595

Weblinks[Bearbeiten]