Notbremsassistent

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Ein Notbremsassistent ist ein „intelligentes“, „vorausschauendes“ Sicherheitssystem für KFZ, das bei Gefahr vorbeugend eine „Automatische Notbremsung“ bewirkt, indem es bereits beim Erkennen einer kritischen Situation per Bordcomputer Sicherheitsmaßnahmen ergreift. Das Gerät erkennt via Radar- bzw. Lidarsensor (sprich mittels Radio- oder Infrarotwellen) die Entfernung des Fahrzeugs von Hindernissen und leitet zunächst eine deutliche Geschwindigkeitsreduktion (Teilbremsung) ein. Wenn der errechnete Abstand zu gering wird, wird eine Vollbremsung ausgelöst, um die Wucht des Aufpralls bei der Kollision mit dem Hindernis zu vermindern, im Idealfall komplett zu vermeiden. Damit unterscheidet dieses Fahrerassistenzsystem sich vom einfachen Bremsassistenten, welcher lediglich einen Bremskraftverstärker im Verantwortungsbereich des Fahrzeugführers darstellt.

„Adaptive Cruise Control“ für den „Active Brake Assist“

Die als allgemein bekannte Automatische Notbremsung ist der „Active Brake Assist” (ABA), der als eine Erweiterung des „Adaptive Cruise Control“ (ACC), dem sogenannten Abstandsregeltempomat, zur Verhinderung von Auffahrunfällen dient.
Der ACC ist beim schwereren LKW weiter verbreitet als beim PKW.

Weitere Adaptionen[Bearbeiten]

Ein 2013 von Studenten gedrehter Film im Stile eines Werbespots, der für den Deutschen Nachwuchspreis First Steps nominiert wurde, führte zu einem Konflikt mit Daimler. Der Film, bei dem der Notbremsassistent aussetzt, und das betreffende Fahrzeug darauf Adolf Hitler als kleinen Jungen überfährt, musste im Nachhinein mit Hinweisen versehen werden, nichts mit Daimler zu tun zu haben. Der einminütige Spot erregte größeres Aufsehen in sozialen Netzwerken. [1]

Quellen[Bearbeiten]

  • Trucker Technik Lexikon 2008, Seite 4. Zeitschrift: Trucker.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mercedes-Werbespot mit Hitler verärgert Daimler Die Welt, vom 24. August 2013