ORCID

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ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist ein nicht-proprietärer, überwiegend numerischer Code, der der eindeutigen Identifizierung wissenschaftlicher Autoren dienen soll.

Anwendung und Motivation[Bearbeiten]

ORCID soll die elektronische Zuordnung von Publikation und Autoren ermöglichen. Dies ist notwendig, da verschiedene Autoren gleiche Namen haben können, Namen sich ändern (z. B. bei Heirat) und Namen in verschiedenen Publikationen unterschiedlich angegeben werden (z. B. einmal die ausgeschriebenen Vornamen, ein anderes Mal aber nur die Initialen).

ORCID soll zum De-facto-Standard für die Autorenidentifikation wissenschaftlicher Publikationen werden. Die Etablierung wird von der Non-Profit-Organisation Open Researcher Contributor Identification Initiative organisiert. Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehören zahlreiche wissenschaftliche Verlagsgruppen (z. B. Elsevier, Nature Publishing Group, Springer) und Forschungsorganisationen (z. B. EMBO, CERN).

ORCID ging am 16. Oktober 2012 offiziell an den Start.[1]

Struktur des Codes[Bearbeiten]

Entsprechend der für den International Standard Name Identifier (ISNI) entwickelten ISO 27729 besteht jeder ORCID-Identifaktor aus 16 Zeichen, die in Vierer-Gruppen geschrieben werden. Die ersten fünfzehn Zeichen sind Dezimalziffern, das letzte eine Prüfziffer, die auch „X“ sein kann.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikidata verknüpft „ORCID“ mit der Eigenschaft P496 (Verwendung)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „ORCID launches registry“. Abgerufen am 18. November 2012.
  2. Structure of the ORCID Identifier. Abgerufen am 13. Dezember 2012.