OWC-Verlag für Außenwirtschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH; zum OWC-Prinzip siehe Wellenkraftwerk.
OWC-Verlag für Außenwirtschaft
Logo des OWC-Verlags
Rechtsform GmbH
Gründung 1955
Sitz Münster, Deutschland

Leitung

  • Dr. Jutta Falkner
  • Klaus Leger
Mitarbeiter ca. 50 (2007/08)
Branche Verlag
Produkte Wirtschaftszeitschriften über Ost- und Mitteleuropa - seit 1993 auch über ChinaVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website owc.de

Der OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH ist ein deutscher Außenwirtschaftsverlag. Sitz der Gesellschaft ist Münster. Der Verlag unterhält außerdem zwei Niederlassungen in Düsseldorf und Berlin, sowie eine Repräsentanz in der chinesischen Hauptstadt Peking. Seit 2006 gibt es außerdem ein Büro in Moskau.

Geschichte[Bearbeiten]

Der OWC-Verlag wurde 1955 in Hamburg gegründet. Mit den Informationen über den innerdeutschen Handel und West-Ost-Handel begann die Kooperation mit Wirtschaftsverbänden die sich um den Handel mit den sozialistischen Ländern beziehungsweise zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den RGW-Staaten bemühten. Später erhielt das Magazin den Namen ost-west-commerz; 1993 erfolgte die abermalige Umbenennung in Ost-West-Contact. Nach anfänglichen China-Beilagen, erschien 1997 erstmals ChinaContact. Der Fokus liegt somit nach wie vor auf Ost- und Mitteleuropa sowie dem Asienraum, insbesondere der Volksrepublik China.

Im Jahr 2006 kam es mit der IfAD GmbH zu einem Joint-Venture zwischen der Vogel Business Medien GmbH & Co. KG, Würzburg und dem OWC-Verlag, an dem beide Gesellschafter zu jeweils 50 % beteiligt waren. Diese Verbindung wurde im August 2008 jedoch wieder aufgegeben. Das Institut für Außenwirtschaft in Düsseldorf (IfAD) ist jetzt 100%ige Tochter der OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH. Die Vogel Medien Gruppe Würzburg hat sich von den bisher gehaltenen IfAD-Anteilen getrennt.

Zeittafel[Bearbeiten]

  • 1955: Gründung der Zeitschrift Information über den innerdeutschen Handel
  • 1958: Umbenennung in Information über den innerdeutschen Handel und Ost-West-Handel
  • 1967: Umbenennung in Informationen über den west-ost-handel (Offizielles Organ der Handelsvereine Bundesrepublik Deutschland-DDR und DDR-Bundesrepublik Deutschland)
  • 1973: Umbenennung in ost-west-commerz
  • 1993: zuletzt umbenannt in OST-WEST-CONTACT
  • 1998: das neue Heft ChinaContact erscheint im März als eigenständige Ausgabe
  • 1998: Start der Website
  • 2002: die erste CD-ROM-Produktion Investitions- und Standortführer China erscheint
  • 2004: Erstausgabe der Zeitschrift GermanyContact als Beilage in chinesischen Wirtschaftszeitungen
  • 2008: Start des Internet-Portals Investitions- und Standortführer Russland, damit Abkehr von bisherigen Veröffentlichungen als CD-ROM
  • 2012: Vollständiger Relaunch und Zusammenführung der Webpräsenz unter ein Dach

Publikationen[Bearbeiten]

Die beiden Hauptprodukte des Verlags sind folgende Wirtschaftstitel:

  • Ost-West-Contact, Das Wirtschaftsmagazin für Ost-West-Kooperation
  • ChinaContact, Das Wirtschaftsmagazin für Ihren Geschäftserfolg in China

Außerdem erscheinen:

  • diverse Länderspecials der beiden oben genannten Magazine (z.B. IndienContact)
  • Russland Aktuell, Wirtschaftsinformationsdienst für die Russische Föderation
  • Ost-Ausschuss-Informationen, Herausgeber: Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
  • GermanyContact, Fachmagazin mit Ausgaben zu Russland, China, Indien, mit Verbreitung in den jeweiligen Ländern
  • GlobalContact, beschäftigt sich v.a. mit den Märkten in den BRIC/BRICS-Staaten
  • Directories (Adressverzeichnisse) zu Mittel- und Osteuropa sowie Asien
  • Wirtschaftsjahrbücher zu MOE, Russland, China, Türkei u.w.
  • eine Reihe von Fachbüchern zur Außenwirtschaft bzw. mit Fokus auf die Länder in MOE und Asien

Darüber hinaus betreibt der Verlag ein Wirtschaftsportal zu den Ländern Bulgarien, China, Indien, Japan, Kasachstan, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Tschechien, Türkei, Ukraine und Ungarn.