Operation Last Chance
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Die Operation Last Chance ist eine internationale Kampagne, um gesuchte NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen.
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[Bearbeiten] Organisation
Träger des Projekts sind das Simon Wiesenthal Center und die Targum Shlishi Foundation. Geleitet werden die Aktivitäten von Efraim Zuroff.
Für Hinweise, die zur Verurteilung einer der gesuchten Personen führt, sind jeweils € 10.000 ausgesetzt.
Derzeit ist die Initiative in 9 Ländern aktiv:
- seit 2002: Litauen, Estland und Lettland
- seit 2003: Polen, Rumänien und Österreich
- seit 2004: Kroatien und Ungarn
- seit 2005: Deutschland
[Bearbeiten] Fahndungsliste
- Milivoj Ašner († 2011)
- Heinrich Boere
- Alois Brunner
- Algimantas Dailide
- John Demjanjuk
- Peter Egner
- Mikhail Gorshkow
- Aribert Heim (mutmaßlich † 1992)
- Fredrik Jensen
- Sören Kam
- Sándor Képíró († 2011)
- Harry Mannil
- Ferdinand Obenfeldner ???
- Lajos Polgar († 2006)
- Ivo Rojnića († 2007)[1]
- Erna Wallisch († 2008)
- Karoly Zentai
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Ustaša-Funktionär Ivo Rojnica in Argentinien verstorben [1]
- ↑ „Die Jagd nach den letzten Kriegsverbrechern“, FAZ, 10. Juli 2007, Interview mit Efraim Zuroff
- ↑ „Karadzic, Heim, Bin Ladin - Gesucht: Kriegsverbrecher“] FAZ, 29. Juli 2008, Interview mit Efraim Zuroff [2]
- ↑ Nazi-Liste: Österreicher Heim an 1. Stelle [3]
- ↑ Vorarlberg Online: Die Liste der zehn meistgesuchten Nazi-Kriegsverbrecher. [4]
- ↑ „Auf der Suche nach den Klägern“, Jungle World, 6. November 2008, Interview mit Efraim Zuroff
[Bearbeiten] Weblinks
- www.OperationLastChance.org - Homepage (Hauptquelle)
- www.Wiesenthal.com - Simon Wiesenthal Center
- www.TargumShlishi.org - Targum Shlishi Foundation