Optischer Computer

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Optische Computer sind Computer oder Rechenwerke, die vollständig oder teilweise mit optischen Elementen anstatt der heute gängigen elektronischen Komponenten arbeiten. Hierbei kommen optoelektronische Elemente oder passive optische nicht-lineare Elemente zum Einsatz.

Grund für die wachsende Notwendigkeit für den Einsatz optischer Systeme in der Rechentechnik ist die durch das Mooresche Gesetz begründete Verbindungskrise.

Vor- und Nachteile[Bearbeiten]

Der Einsatz optischer Systeme in der Rechentechnik bietet einige Vorteile gegenüber der konventionellen Elektronik:

Dagegen ergibt der erhöhte Aufwand bei der Herstellung und Integration optischer Elemente in vorhandene Systeme höhere Produktionskosten.

Einsatzmöglichkeiten optischer Verbindungen[Bearbeiten]

Während die Verbindung von Baugruppen und Leiterplatten heute bereits Verwendung findet, sind Verbindungen von und in Integrierten Schaltkreisen noch in der Entwicklung.

Prinzipien der optoelektronischen Datenverarbeitung[Bearbeiten]

Es werden optische Verbindungselemente und/oder Verarbeitungseinheiten in elektronische Systeme integriert. Licht dient als Informationsträger, die logischen Schaltvorgänge werden elektronisch gesteuert.

Diese Methode eignet sich besonders gut zur Verteilung des Taktes in einem System, was auch zu einer Minimierung des Taktversatzes führt.

Prinzipien der optischen Datenverarbeitung[Bearbeiten]

Hier kommen vor allem passive optische Elemente zum Einsatz. Licht dient auch hier als Informationsträger, jedoch erfolgen die Schaltvorgänge durch Steuer-Lichtstrahlen, die den Brechungsindex von nichtlinearen optischen Stoffen ändern. Solche Bauteile weisen ähnliche Eigenschaften wie elektronische Transistoren auf.

Weblinks[Bearbeiten]