Otto Speckter

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Erwin Speckter: Der Künstler und seine Freunde: (v.l.n.r.): Erwin Speckter, Carl Julius Milde, Otto Speckter, Friedrich Nehrlich (Nerly)
Otto Speckter im Atelier
Der Einzug Christi in Jerusalem nach dem Bild von Overbeck

Otto Speckter (* 9. November 1807 in Hamburg; † 29. April 1871 ebenda) war ein deutscher Zeichner und Radierer.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Otto Speckter war der Sohn von Johannes Michael Speckter, dessen lithographische Anstalt er 1834 übernahm, und der Bruder von Erwin Speckter. Er machte sich zuerst durch Lithographien (u. a. "Der Einzug Christi" von Friedrich Overbeck) bekannt und widmete sich dann der Illustration von Büchern durch Arabesken, Vignetten und Figurenbilder.

So illustrierte er Luthers „Kleinen Katechismus“, Adolf Böttgers „Pilgerfahrt der Blumengeister“, Klaus Groths „Quickborn“, August G. Eberhards „Hannchen und die Küchlein“, Fritz Reuters „Hanne Nüte“, den „Gestiefelten Kater“ u. a. Die größte Verbreitung fanden seine Bilder zu Wilhelm Heys „50 Fabeln für Kinder“.[1], in der englischen Übersetzung von Mary Howitt als „Otto Speckter's Fable Book“.

Speckters Ehefrau Marie Auguste, geb. Bergeest, lebte von 1824 bis 1899. Sein Sohn Hans Speckter (1848-1888), ebenfalls als Illustrator tätig, verfiel der Schwermut und verstarb in der Lübecker Heilanstalt.

Nach ihm ist die Otto-Speckter-Straße im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord benannt.

Briefe[Bearbeiten]

Möpschen und Spitzchen, Illustration von Otto Speckter in Wilhelm Heys „50 Fabeln für Kinder“, 1833

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe Scan bei Wikisource
  2. Fritz Reuter Literaturarchiv Berlin

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Otto Speckter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Speckters Illustrationen zu Hey – Fünfzig Fabeln für Kinder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: (Otto Speckter als Illustrator) – Quellen und Volltexte