Paketbox
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Eine Paketbox ist ein öffentlich zugänglicher Behälter der Deutsche Post AG bzw. deren Paket-Tochter DHL, der mit einer Klappe zum Einwerfen von Päckchen und Paketen versehen ist. Die Paketboxen werden täglich geleert, die nächste Leerung wird an der Paketbox angezeigt.
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[Bearbeiten] Zulässige Sendungen
Grundsätzlich sind alle frankierten Päckchen, Pakete und Versandhandelsretouren von DHL und der Deutschen Post für den Einwurf in eine Paketbox geeignet. Eingelegt werden können allerdings nur Sendungen, die eine maximale Größe von 50×40×30 cm und ein Gewicht von 31,5 kg nicht überschreiten und ausreichend frankiert sind.
Der Kunde erhält genau wie beim Briefkasten keinen Einlieferungsbeleg, weshalb Paketboxen nur für den Versand von unversicherten Päckchen genutzt werden sollten. Sollte ein Paket, welches versichert ist, abhandenkommen, kann der Kunde den Einwurf in die Paketbox nicht anhand eines Einlieferungsbeleges, wie ihn Packstationen und Postfilialen ausstellen, nachweisen.
[Bearbeiten] Geschichte
Mit der Erprobung der Paketbox wurde in Frankfurt am Main, Dortmund und Bonn im September 2006 begonnen. Derzeit (Stand 2008) sind bundesweit ca. 1.000 Boxen, vornehmlich an Filialen der Postbank, aufgestellt.
[Bearbeiten] Unfälle
Am 1. Oktober 2007 war ein neunjähriges Kind aus Dortmund in eine Paketbox geklettert, ein anderer Junge hatte die Paketbox von außen verriegelt. Passanten hörten das in der Box gefangene Kind weinen und alarmierten die Feuerwehr. Nach dem Zwischenfall, bei dem niemand verletzt wurde, meldete die Post, dass vor dem Aufstellen weiterer Paketboxen die Sicherheitsmaßnahmen weiter verschärft werden.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ „Fernsehfilm von RTL West: Kind in Paketbox geklettert“ auf MyVideo.de

