Panzerkampfwagen VII Löwe

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Der Löwe (VK 7001) war ein überschwerer Kampfpanzer der deutschen Wehrmacht, der nie über das Prototypstadium hinaus kam.

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung des schweren Panzers begann im Frühjahr 1942, als in der Friedrich Krupp AG Studien über die überschweren sowjetischen Panzer erarbeitet wurden.

Die Entwerfer planten zwei Varianten: Variante eins, der „leichte Löwe“, sollte eine Turmpanzerung von 100 mm Stärke erhalten und ungefähr 76 Tonnen wiegen. Die schwerere Variante sollte etwa 90 Tonnen wiegen und 120 mm stark gepanzert sein. Geplant war für diesen stromlinienförmigen Panzer ein Heckturm. Die Besatzung sollte für beide Varianten fünf Mann betragen.

Die von Hitler favorisierte Variante zwei, der „schwere Löwe“, sollte über eine extrem starke Panzerung verfügen. Die Lage des Turms war hier in der Mitte des Fahrzeugs vorgesehen. Beide Varianten sollten mit der 10,5-cm-L/70-Kanone und einem koaxialen Maschinengewehr bestückt sein. Der schwere Löwe ähnelte dem Tiger II und es war vorgesehen, möglichst viele baugleiche Komponenten zu verwenden. Als Hauptangriffswaffe sollte er über eine 15-cm-L/40- oder L/37-Kwk verfügen.[1] Es waren jeweils fünf Mann Besatzung eingeplant, drei im Turm und zwei in der Wanne. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von um die 23 km/h war auch dies eigentlich kein Panzer, sondern ein fahrender Bunker.

Im Juli 1942 wurde die Planung dieses Kampfpanzers gestoppt und die Entwicklung eines noch gigantischeren Projekts begonnen: der Panzerkampfwagen VIII Maus.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Gewicht: 90 Tonnen
  • Länge / Breite / Höhe: 7,74 m / 3,83 m / 3,08 m
  • Kettenbreite: 90 cm
  • Panzerung: 120 mm Turmfront / Seiten 100 mm
  • Motor: Zwölfzylinder Maybach HL 230 P 30 mit 700 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 23 km/h Straße / Gelände: 15 km/h
  • Fahrbereich: 160 km Straße / Gelände 80 km
  • Bewaffnung:
    • 10,5-cm-L/70 mit 22 Schuss
    • ein Koaxial-MG mit 2700 Schuss
  • Besatzung: 5 Mann
  • Baujahr: 1943 (geplant)

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Michael Sawodny: Deutsche Panzer-Raritäten 1935–1945, Podzun-Pallas Verlag, 1982, ISBN 3-79090-173-3