Paracelsus-Kliniken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA
Paracelsus-Kliniken-Logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Gründung 1968
Sitz Osnabrück DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Frank Thörner, Thomas Bold, Peter Schnitzler (Geschäftsführung)
Mitarbeiter 4.866 (2012)[1]
Umsatz 344,83 Mio. EUR (2012)[1]
Bilanzsumme 380,97 Mio. EUR (2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Gesundheitswesen
Website www.paracelsus-kliniken.de

Die Paracelsus-Kliniken-Gruppe ist ein vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz agierender Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Osnabrück.

Paracelsus-Klinik in Hemer

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

Der Konzern der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA gehört zu den großen privaten Krankenhausträgern in Deutschland und ist seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich im Gesundheitswesen tätig. Heute werden in Deutschland insgesamt über 40 Einrichtungen an 22 Standorten betrieben, darunter 17 Akut-Krankenhäuser, zwölf Rehabilitations-Kliniken und mehrere ambulante Einrichtungen.[2]

Konzernhistorie[Bearbeiten]

Die Ursprünge des Klinikkonzerns gehen auf die Grundsteinlegung der Paracelsus-Klinik Osnabrück im Jahr 1968 zurück, die von Hartmut Krukemeyer gegründet wurde.

Mit dem Konzept der Praxiskliniken wurde bereits Ende der 1960er Jahre eine Integration zwischen stationärer und ambulanter Versorgung nicht nur durch den behandelnden Arzt, sondern auch räumlich realisiert. Infolgedessen können Geräte übergreifend ausgelastet, unnötige Doppeluntersuchungen und Zeitverluste in der Behandlung der Patienten vermieden werden. Die medizinische Versorgung aus einer Hand steht im Vordergrund.

Das Praxisklinik-Konzept wurde später durch einen Forschungsbericht des Bundesministeriums am Beispiel der Paracelsus-Klinik Bad Ems wissenschaftlich begleitet und wird noch heute in den Grundstrukturen als vorbildlich für andere Krankenhäuser beurteilt.

In den 1970er und 1980er Jahren wurden zunächst weitere Akut-Krankenhäuser in ganz Deutschland in die private Trägerschaft übernommen. Mit dem Betrieb der ersten Rehabilitationsklinik hat sich das Unternehmen gegen Ende der 1980er Jahre ein weiteres wirtschaftliches Standbein aufgebaut.

Paracelsus-Kliniken[Bearbeiten]

Paracelsus-Akut-Krankenhäuser

  • Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck
  • Paracelsus-Klinik Bad Ems
  • Paracelsus-Klinik Bremen
  • Paracelsus-Klinik Düsseldorf Golzheim
  • Paracelsus-Nordseeklinik Helgoland
  • Paracelsus-Klinik Hemer
  • Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg/Kaltenkirchen
  • Paracelsus-Klinik Karlsruhe
  • Paracelsus-Elena-Klinik Kassel
  • Paracelsus-Klinik am Silbersee Hannover-Langenhagen
  • Paracelsus-Klinik München
  • Paracelsus-Klinik Osnabrück
  • Paracelsus-Klinik Reichenbach
  • Paracelsus-Klinik Zwickau
  • Berit Paracelsus-Klinik Niederteufen (Schweiz)

Paracelsus-Rehabilitations-Kliniken

  • Paracelsus-Klinik am Schillergarten Bad Elster
  • Paracelsus-Berghofklinik Bad Essen
  • Paracelsus-Wiehengebirgsklinik Bad Essen
  • Paracelsus-Wittekindklinik Bad Essen
  • Paracelsus-Klinik am See Bad Gandersheim
  • Paracelsus-Klinik der Gande Bad Gandersheim
  • Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim
  • Paracelsus-Osterbergklinik Bad Gandersheim
  • Paracelsus-Parkklinik Bad Münster
  • Paracelsus-Rotenfelsklinik Bad Münster
  • Paracelsus-Klinik Bad Suderode
  • Paracelsus-Klinik Scheidegg
  • Paracelsus-Klinik Pfaffenberg Bad Sachsa

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Jahresbericht 2012 (PDF; 5,3 MB)
  2. Paracelsus-Kliniken Deutschland