Georgsmarienhütte

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Georgsmarienhütte in Niedersachsen. Das gleichnamige Stahlwerk siehe unter Georgsmarienhütte GmbH.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Georgsmarienhütte
Georgsmarienhütte
Deutschlandkarte, Position der Stadt Georgsmarienhütte hervorgehoben
52.28.066666666666786 – 331Koordinaten: 52° 12′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Höhe: 86 – 331 m ü. NN
Fläche: 55,41 km²
Einwohner: 32 351 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 584 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49124
Vorwahl: 05401
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 019
Stadtgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Oeseder Straße 85
49124 Georgsmarienhütte
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heinz Lunte (CDU)
Lage der Stadt Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück
Niederlande Hamburg Nordsee Bremen Landkreis Osnabrück Niedersachsen Landkreis Vechta Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Nordrhein-Westfalen Osnabrück Bad Laer Georgsmarienhütte Hilter am Teutoburger Wald Glandorf Bad Iburg Dissen am Teutoburger Wald Bad Rothenfelde Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Melle Bissendorf Bad Essen Bohmte Ostercappeln Belm Wallenhorst Rieste Bramsche Alfhausen Gehrde Ankum Bersenbrück Neuenkirchen Merzen Voltlage Fürstenau Bippen Eggermühlen Kettenkamp Nortrup Badbergen Berge Menslage QuakenbrückKarte
Über dieses Bild
Ehemaliges Kasino des Stahlwerks
Charakteristisch für die Wohngebäude, die im 19. Jahrhundert als Werkswohnungen in Georgsmarienhütte errichtet wurden, sind die Häuser in der Schlossstraße

Georgsmarienhütte ist eine selbstständige Gemeinde in Niedersachsen. Sie gilt als Modellfall für einen freiwilligen Gemeindezusammenschluss. Bedeutendstes Baudenkmal der Stadt ist die im 12. Jahrhundert errichtete ehemalige Klosterkirche des früheren Klosters Oesede im gleichnamigen Stadtteil Georgsmarienhüttes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die „Stadt im Grünen“ liegt im so genannten Osnabrücker Land zwischen der Stadt Osnabrück im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden. An der südlichen Ortsgrenze zu Bad Iburg liegt die höchste Erhebung im niedersächsischen Teil dieses Mittelgebirges, der 331 Meter hohe Dörenberg.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

von Norden beginnend im Uhrzeigersinn

[Bearbeiten] Stadtgliederung und Fläche der jeweiligen Stadtteile

Stadtteil Fläche in km²
Alt-Georgsmarienhütte 9,86
Harderberg 7,84
Holsten-Mündrup 5,73
Holzhausen 3,74
Kloster Oesede 13,02
Oesede 14,70
Malbergen 0,52

[Bearbeiten] Religionen

St. Johann, Kirche des ehemaligen Klosters Oesede
Die Lutherkirche wurde 1877 für die zugezogenen Protestanten in Alt-Georgsmarienhütte errichtet

In Georgsmarienhütte gibt es folgende Kirchen mit den dazugehörigen Gemeinden:

Römisch-katholische Kirche:

Seit Februar 2009 bilden die Kirchengemeinden Herz Jesu und St. Antonius von Padua eine Pfarreiengemeinschaft. Die bestehende Pfarreiengemeinschaft aus den Kirchengemeinden Peter und Paul, Heilig Geist und Maria Frieden wird ab Mai 2009 um die Kirchengemeinde St. Johann/St. Marien erweitert. Somit gibt es dann 2 leitende katholische Pfarrer mit Pfarrersitz in St. Peter und Paul bzw. St. Antonius von Padua sowie einen Kaplan und mehrere Pastöre.

Evangelisch-lutherische Kirche:

  • Lutherkirche (Alt-Georgsmarienhütte)
  • König-Christus (Oesede)
  • Auferstehung (Kloster Oesede)

Die evangelisch-lutherischen Christen aus dem Stadtteil Holzhausen werden von der Apostelgemeinde in Osnabrück-Sutthausen betreut.

Die evangelisch-reformierten Christen Georgsmarienhüttes sind Mitglieder der evangelisch-reformierten Gemeinde in Osnabrück.

Neuapostolische Gemeinde

  • Oesede

Islam

  • Oesede

[Bearbeiten] Geschichte

1856 baute der Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein ein Eisenhüttenwerk in der Gemeinde Malbergen. Namensgeber waren der letzte Herrscher des Königreichs Hannover Georg V. und seine Frau Marie. Aus der zugehörigen Arbeiterkolonie entstand 1860 die Gemeinde Georgsmarienhütte. Nach Jahren der räumlichen Ausdehnung wurde Malbergen 1937 eingemeindet. Das ehemals freie Malbergen ist seither ein Ortsteil. 1970 schlossen sich die Landgemeinden Oesede, Kloster Oesede, Harderberg, Holsten-Mündrup, das südliche Holzhausen sowie das Industriedorf Georgsmarienhütte zur Stadt Georgsmarienhütte, der „Industriestadt im Grünen“, zusammen. Nach dem Rückbau des Stahlwerkes spricht man seit einigen Jahren nur noch von der „Stadt im Grünen“.

Von 1857 bis 1925 stand in Georgsmarienhütte das Schloss Monbrillant, das im 18. Jahrhundert in Hannover als Lustschloss gebaut wurde. Dort wurde es abgetragen und in Georgsmarienhütte als Wohnhaus für die Direktoren des Hüttenwerks wieder aufgebaut. 1925 wich es der Erweiterung des Hüttenwerks. An das frühere Schloss erinnert die Bezeichnung Schloßstraße.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 32.909
  • 1999 - 32.933
  • 2000 - 32.872
  • 2001 - 32.905
  • 2002 - 32.911
  • 2003 - 32.736
  • 2004 - 32.650
  • 2005 - 32.554
  • 2006 - 32.505

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Infrastruktur und Wirtschaft

[Bearbeiten] Verkehr

Georgsmarienhütte ist über die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bundesstraße 51 an das Fernstraßennetz (Bundesautobahn 30) angebunden. Weiterhin befinden sich in den Stadtteilen Harderberg und Kloster Oesede Anschlüsse an die Bundesautobahn 33 und die Bundesstraße 68 in Nord-Süd-Richtung. In Ost-West-Richtung verläuft die Landesstraße 95.

Die Haltepunkte Oesede und Kloster Oesede in Georgsmarienhütte liegen an der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld (KBS 402), auf der im Stundentakt die Regionalbahn „Haller Willem“ RB 75 verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Talent-Dieseltriebwagen für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Osnabrück, Bad Iburg, Hilter und Bad Rothenfelde.

[Bearbeiten] Unternehmen

Wichtigster Industriebetrieb ist das Stahlwerk Georgsmarienhütte GmbH. Georgsmarienhütte war Sitz des börsennotierten Automobilzulieferers pgam, der im Jahr 2005 Insolvenz anmeldete. Ein mittelständisches High-tech-Unternehmen ist die Firma Belec Spektrometrie Optoelektronik GmbH, die optische Funkenemissionsspektrometer herstellt und weltweit vertreibt. Drittgrößter Arbeitgeber nach dem Klinikum St. Georg ist die Oeseder Möbelindustrie.

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Vereine

  • Musikverein 1860
  • Schützenverein Malbergen von 1889
  • Schützenverein Kloster Oesede von 1660
  • Schützenverein Harderberg von 1653
  • Turnverein „Gut Heil“ von 1870
  • Sportverein Viktoria 08
  • Hockey-Club Georgsmarienhütte
  • Schützenverein Holzhausen von 1886/1957 e.V
  • Sportverein BSV Holzhausen 1924 e.V.

[Bearbeiten] Bildung

Georgsmarienhütte besitzt im Ortsteil Oesede ein Gymnasium in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück. Im Ortsteil Oesede befindet sich eine Realschule und noch drei Hauptschulen. Auch eine Förderschule in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück befindet sich in Georgsmarienhütte. Im Ortsteil Holsten-Mündrup gibt es die Kinder- und Jugendbildungsstätte Dionysiushaus.

Erwachsene können sich über Volkshochschulkurse oder in der Katholischen Landvolkhochschule in Oesede weiterbilden. Leseförderung findet in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte - Kirchliche öffentliche Bücherei - mit ihren Einrichtungen in den Stadtteilen Oesede (Hauptstelle), Holzhausen, Kloster Oesede, Harderberg und Alt-Georgsmarienhütte (Kirchstraße und Hindenburgstraße) statt. Eine staatlich anerkennte Bildungsstätte und Heimvolkshochschule in der Trägerschaft des Ordens der Franziskaner und des Bistums Osnabrück befindet sich mit „Haus Ohrbeck“ im Kloster Ohrbeck in Holzhausen.

[Bearbeiten] Personen und Persönlichkeiten

[Bearbeiten] in Georgsmarienhütte geboren

[Bearbeiten] mit Georgsmarienhütte verbunden

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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