Parlamentswahlen in Italien 1963

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Parlamentswahlen in Italien 1963
 %
40
30
20
10
0
38,28
25,26
13,84
6,97
6,10
5,11
1,75
1,37
1,32
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1958
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,08
+2,58
-0,39
+3,43
+1,55
+0,35
-3,11
± 0,00
-0,32
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g 1958: Summe der Ergebnisse von PMP und PNM
166
87
33
6
4
260
39
8
27
166 87 33 260 39 27 
Von 630 Sitzen entfallen auf:

Die Parlamentswahlen von 1963 fanden am 28. April 1963 statt. Sie waren die fünften nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Einführung des allgemeinen Männer- und Frauenwahlrechts.

Folgen[Bearbeiten]

Aldo Moro, ein führender Vertreter eines linken "corrente" (Flügels) der DC, trat das Amt des Ministerpräsidenten an und führte mit wechselnden Kabinetten eine Mitte-Links-Koalition an, in der neben der Christdemokraten, den Sozialdemokraten und den Republikanern auch erstmals seit 1947 die Sozialisten wieder vertreten waren. Nachdem der PSI seit etwa 1956 schrittweise sein revolutionäres Erbe ablegte und sich einem radikalen Reformismus zuwandte (etwa die Verstaatlichung wesentlicher Teile der industriellen Produktion und der Grundversorgung), konnte er auch diesen in der Regierung mit dem konservativen Lager so gut wie gar nicht umsetzen.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Partei Anzahl der Stimmen Mandate
Democrazia Cristiana (DC) 38,3 % 260
Partito Comunista Italiano (PCI) 25,3 % 166
Partito Socialista Italiano (PSI) 13,8 % 87
Partito Liberale Italiano (PLI) 7,0 % 39
Partito Socialista Democratico Italiano (PSDI) 6,1 % 33
Movimento Sociale Italiano (MSI) 5,1 % 27
Partito Democratico Italiano di Unità Monarchica (PDIUM) 1,8 % 8
Partito Repubblicano Italiano (PRI) 1,4 % 6
Südtiroler Volkspartei (SVP) 0,4 % 3
Union Valdôtaine (UV) 0,1 % 1
Sonstige 0,8 %

Literatur[Bearbeiten]

  • Hausmann, Friederike: Kleine Geschichte Italiens: Von 1943 bis zur Ära nach Berlusconi, Berlin 2006.