Paul Berger-Bergner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Maler Paul Berger-Bergner

Paul Berger-Bergner (* 10. Februar 1904 in Prag; † 18. Juli 1978 in Mannheim) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Paul Berger-Bergner war der Sohn von Paul Bergner, einem Restaurator, Direktor des Rudolfinums (einzige öffentliche Galerie) in Prag, und seiner Ehefrau Maria Bergner, geb. Tadler.

Paul Berger-Bergner wurde am 10. Februar 1904 in Prag geboren. Als sein Vater früh starb, musste er eine Lehre beginnen. Diese absolvierte er im Malstudio der Porzellanfabrik in Schlackenwerth bei Karlsbad. Danach wurde er Schüler bei Professor Walter Klemm in Berlin. 1925 begann Paul Berger-Bergner das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Dresden bei Professor Robert Sterl. 1928 wurde er Meisterschüler. Als sein Atelier in der Polytechnischen Schule am Antonsplatz 1945 zerstört wurde, verlor er einen Teil seines Werks. Nach dem Krieg wurde Paul Berger-Bergner Lehrer für Malerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Mannheim, deren Leitung er 1957 übernahm.

Kunsthistorisch ist er der Verschollenen Generation und dem Expressiven Realismus zuzurechnen.[1]

Privat war Paul Berger-Bergner einige Zeit mit Thea Piekara liiert. Aus dieser Verbindung wurde sein einziges Kind geboren. Paul Berger-Bergner starb am 18. Juli 1978 in Mannheim.

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Berger-Bergner und seine Schüler. Städtische Kunsthalle Mannheim, 1979 (Katalog)
  • Josef Paul Hodin: Paul Berger-Bergner - Leben und Werk. Christians Verlag, Hamburg 1974
  • Josef Paul Hodin: Die Brühlsche Terrasse. Hans Christians Verlag, Hamburg 1969
  • Paul Hopfer: 1948. Gerhard Stalling AG, Oldenburg, 1947

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rainer Zimmermann: Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, München 1994, S.351-352