PearPC
| PearPC | |
|---|---|
| Entwickler | Stefan Weyergraf, Sebastian Biallas und andere |
| Aktuelle Version | 0.5.0 (13. Juli 2011[1]) |
| Betriebssystem | Windows, POSIX (Linux/BSD/Unixoide), BeOS |
| Kategorie | Emulator |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| pearpc.sf.net | |
PearPC ist ein Emulator, der einen kompletten Macintosh-Computer einschließlich des PowerPC-Prozessors auf x86-Computern simuliert. Der Name Pear (englisch: Birne) ist ein Wortspiel, das sich auf Apple (Apfel) bezieht.
PearPC emuliert derzeit wahlweise einen G3- oder G4-Prozessor, eine IDE-Schnittstelle, Maus/Keyboard, Netzwerk-Karten und eine PCI-Grafikkarte. Im Moment ist es möglich Mac OS X, Darwin und verschiedene Linux-Versionen zu installieren. Der emulierte Rechner ist in der Lage, über seine Netzwerkkarte eine Internetverbindung des Host-Rechners mitzubenutzen.
Für die Umsetzung des PowerPC-Befehlssatzes können zwei verschiedene CPU-Module verwendet werden: Zum einen ein plattformunabhängiger Interpreter, der es erlaubt, PearPC auf beliebigen Architekturen einzusetzen, der aber sehr langsam ist (etwa 500 Mal langsamer). Zum anderen gibt es einen speziell optimierten JIT-Compiler für x86-CPUs, welcher etwa einen Wirkungsgrad von 10 Prozent erreicht. Zum produktiven Einsatz ist PearPC ungeeignet. Seit Dezember 2005 geht die Weiterentwicklung aufgrund der Verfügbarkeit von MacOS X für Intel CPUs sehr langsam voran.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ PearPC - PowerPC Architecture Emulator, PearPC 0.5.0!: http://pearpc.sourceforge.net/index.html