Peel Engineering Company

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Emblem
Peel P50
Peel Trident

Die Peel Engineering Company war eine Boots- und Automarke beheimatet auf der Isle of Man im Vereinigten Königreich. Besonders bekannt ist sie für ihre Mikro-Autos wie den Peel Manxcar, Peel P50, Peel Trident sowie den Peel Viking Sport, die in den 1960er Jahren hergestellt wurden.

Technische Daten[Bearbeiten]

Peel P50/Peel Trident Einzylinder-Zweitaktmotor • Hubraum 49 cm³ • Leistung 3 kW (4,2 PS) bei 6800/min • Hinterradantrieb (Kette) • Dreigang manuell ohne Rückwärtsgang • Dreieckquerlenker vorn, Schwingarm mit Schraubenfedern hinten • Seilzugbremse vorn • Reifen 3,50 x 5 (Kart) • L/B/H P50: 1346/ 990/939 mm; Trident: 1829/1070 /1219 mm • Leergewicht P50: 62 Kilo; Trident: 90 Kilo • Tank ca. 8 Liter • Gemisch 1:25 • Höchstgeschwindigkeit ca. 70 km/h

So ein P50 oder Trident ist eine Rarität: Gerade mal 48 Fahrzeuge sollen überlebt haben, die Firma Peel hatte auf der Isle of Man (Großbritannien) einst 120 Stück gebaut – und sich später auf den Bootsbau konzentriert. Die 4,2 PS starken Miniautos waren als motorisierte Einkaufswagen für die Stadt gedacht und dementsprechend einfach gestaltet. Rückwärtsfahren erlaubt das schlichte Dreigang-Getriebe zum Beispiel nicht. Stattdessen hat der P50 einen Griff am Heck, an dem der Fahrer sein Auto anheben und in die Parklücke ziehen kann – schließlich wiegt der Wagen nur 62 Kilo. Der Zweisitzer Trident bringt es immerhin auf 90 Kilo [1].

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen aus der 4000-Seelen-Stadt Peel of stellte zunächst vor allem GFK-Verkleidungen für Motorräder und Autos her und baute 1955 das erste Miniauto – den Peel Manxcar. 1962 folgte der Einsitzer P50, zwei Jahre später der Trident mit zwei Plätzen. Alternativ war der Wagen auch mit herausnehmbarem Einkaufskorb an Stelle des Beifahrersitzes zu haben, durfte so schon mit 16 Jahren gefahren werden. Auf Basis des Mini entstand zudem 1966 der Peel Viking Sport – von ihm wurden 25 Exemplare gebaut. Ein Jahr später stellte Peel die Produktion von Autos ein, konzentrierte sich wieder auf Motorrad-Verkleidungen und – unter dem Namen West Marine Ltd. – auf den Bau von Fiberglas-Booten, vor allem auf kleine Fischerboote mit Außenbordmotor wie den Peel Inshoreman 18.

Meldungen vom August 2010 zufolge wollen zwei britische Unternehmer das Fahrzeug wieder fast original nachbauen. Statt des damals verwendeten 45-cm³-Benziners übernimmt nunmehr ein Elektromotor den Antrieb des einzelnen Hinterrades. Auch über einen Rückwärtsgang soll die nur 50 Stück betragende Neuauflage verfügen. Der Einzelpreis des Autos soll rund 15.300 Euro betragen[2].

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peel Engineering Company – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Peel P50/Peel Trident - Die kleinsten Autos der Welt", autobild.de, 15. Jun. 2010[1]
  2. "Insel-Isetta: Neuauflage des kleinsten Autos der Welt", YAHOO!, 25. Aug. 2010[2]