Peter Sorokin

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Peter P. Sorokin (* 10. Juli 1931 in Boston)[1] ist ein US-amerikanischer Physiker, der sich mit Laserphysik beschäftigt.

Sorokin studierte an der Harvard University (Bachelor 1953), an der er 1958 in Angewandter Physik promoviert wurde. Ab 1957 war er Physiker am Thomas J. Watson Research Center von IBM, wo er seit 1968 IBM Fellow ist.

Er gilt mit Fritz Peter Schäfer vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen als Erfinder des Farbstofflasers (1966)[2][3]. Sorokin publizierte vor Schäfer, sorgte aber als Gutachter (Referee) dafür, dass die deswegen zunächst zurückgewiesene Arbeit von Schäfer doch noch in Applied Physics Letters veröffentlicht werden konnte (Schäfer erkannte als Erster einen wichtigen Aspekt der Farbstofflaser- deren Durchstimmbarkeit).[4]

Seit 1976 ist er Mitglied der National Academy of Sciences, der New York Academy of Sciences und Fellow der American Physical Society und der Optical Society of America.

Später befasste er sich unter anderem mit Lasern im fernen UV und Femtosekunden-Puls Laser im UV.

Er ist seit 1977 verheiratet und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lebens- und Karrieredaten nach Pamela Kalte u.a. American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. Sorokin, J. R. Lankard Stimulated Emission Observed from an Organic Dye, Chloro-aluminum Phthalocyanine, IBM J. Res. Devel., Band 10, 1966, S. 162-163. Als Pumplaser wurde ein gepulster Rubinlaser verwendet.
  3. P. P. Sorokin, J. R. Lankard, V. L. Moruzzi, E. C. Hammond Flashlamp‐Pumped Organic‐Dye Lasers, J. Chem. Phys., Band 48, 1968, S. 4726
  4. Erster Farbstofflaser, Deutsches Museum, pdf