Pfälzerhütte

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Pfälzerhütte
LAV-Hütte Kategorie I
Die Pfälzerhütte im August 2010
Die Pfälzerhütte im August 2010
Lage Bettlerjoch; Liechtenstein; Talort: Triesenberg
Gebirgsgruppe Rätikon
Geographische Lage 765159 / 21566347.0713888888899.61333333333332108Koordinaten: 47° 4′ 17″ N, 9° 36′ 48″ O; CH1903: 765159 / 215663
Höhenlage 2108 m ü. A.
Pfälzerhütte (Liechtenstein)
Pfälzerhütte
Besitzer Liechtensteiner Alpenverein (LAV)
Hüttentyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Mitte Juni bis Mitte Oktober
Beherbergung 11 Betten, 51 Lager, 20 Notlager
Winterraum Lager
Weblink www.alpenverein.li

Die Pfälzerhütte ist eine Schutzhütte des Liechtensteiner Alpenvereins (LAV). Sie liegt am Bettlerjoch auf 2108 m im Rätikon in Liechtenstein, unmittelbar an der österreichischen Staatsgrenze.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hütte wurde 1927 von Bergsteigern aus der Pfalz – daher die Namensgebung – errichtet. 1950 kam sie in den Besitz des Liechtensteiner Alpenvereins.[1]

Bewirtschaftung[Bearbeiten]

Von ungefähr Mitte Juni bis etwa Mitte Oktober ist die Hütte durchgehend bewirtschaftet; die Gaststube bietet 60 Plätze. Weiter stehen elf Betten, 51 Lager und weitere 20 Notlager im Nebengebäude sowie ein Gruppenraum für 20 - 25 Personen zur Verfügung. Der Winterraum im Nebengebäude ist ohne Schlüssel zugänglich und bietet Platz für vier Personen.

Zugänge[Bearbeiten]

  • Ab Malbun (1600 m) über Fürstin-Gina-Weg, Gehzeit: 1,5 Stunden
    • Ab Bergstation Malbun-Sareis, Gehzeit: 2 Stunden
  • Ab Nenzing (530 m) über Nenzinger Himmel, Gehzeit: 5 Stunden
    • Ab Nenzinger Himmel (1358 m) 2,5 Stunden
  • Ab Steg (1300 m) über Alpe Valüna und Alpe Gritsch, Gehzeit: 2,5 Stunden

Tourenmöglichkeiten[Bearbeiten]

Übergänge zu anderen Hütten[Bearbeiten]

Gipfelbesteigungen[Bearbeiten]

  • Auf den Naafkopf (2571 m), Gehzeit: 1 Stunde 15 Minuten
  • Auf den Augstenberg (2359 m), Gehzeit: 45 Minuten

Trivia[Bearbeiten]

Die Pfälzerhütte ist das Motiv der motivgleichen Briefmarken-Gemeinschaftsausgabe, die Deutschland und das Fürstentum Liechtenstein am 14. Juni 2012 gemeinsam herausgaben.[2][3]

Referenzen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Christoph Maria Merki: Wirtschaftswunder Liechtenstein: die rasche Modernisierung einer kleinen Volkswirtschaft im 20. Jahrhundert. Verlag des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 2007, ISBN 9783906393421, S. 265 (Google Books, abgerufen am 8. September 2010).
  2. Bundesfinanzministerium, Sondermarken Juni 2012, abgerufen am 18. Juni 2012
  3. NZZ vom 18. Juni 2012: Deutsch-liechtensteinische Versöhnung, abgerufen am 18. Juni 2012