Arosa

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Arosa in der Schweiz, weitere Bedeutungen siehe Arosa (Begriffsklärung).
Arosa
Wappen von Arosa
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Plessurw
Kreis: Schanfigg
BFS-Nr.: 3921i1f3f4
Postleitzahl: 7050
UN/LOCODE: CH ARS
Koordinaten: 771390 / 18380346.7833339.683331775Koordinaten: 46° 47′ 0″ N, 9° 41′ 0″ O; CH1903: 771390 / 183803
Höhe: 1'775 m ü. M.
Fläche: 154.79 km²
Einwohner: 2199 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 14 Einw. pro km²
Website: www.arosa.ch
Karte
Mapraggsee Heidsee Urdensee Grünsee (Arosa) Davosersee Obersee (Arosa) Untersee (Arosa) Stausee Arosa Kanton St. Gallen Albula (Bezirk) Hinterrhein (Bezirk) Imboden (Bezirk) Albula (Bezirk) Landquart (Bezirk) Bezirk Prättigau-Davos Chur Churwalden Tschiertschen-Praden Arosa MaladersKarte von Arosa
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Arosa ist eine politische Gemeinde sowie ein Ferien- und Erholungsort im Kreis Schanfigg, Bezirk Plessur des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die höchstgelegene Siedlung im Schanfigg ist ein bekannter ehemaliger Luftkurort und ist seit Anfang 2014 Teil eines erweiterten, schneesicheren Skigebiets mit 225 Pistenkilometern.[2][3][4]

Politische Gemeinde Arosa[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Arosa umfasst seit der am 1. Januar 2013 in Kraft getretenen Fusion das Gebiet der früheren Gemeinden Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig. Das Gemeindeareal umfasst 15'479 ha bei einer Grenzlänge von 79,46 km.[5] Höchster Punkt ist das Aroser Rothorn mit 2'980,2 m, die tiefstgelegene Stelle ist bei 711 m unterhalb des Calfreisertobel-Viadukts in der Plessur Welt-Icon46.832549.58388. Die konsolidierte Einwohnerzahl betrug Ende 2012 3371 Personen.[6]

Legislative ist ein 14 Mitglieder umfassendes Gemeindeparlament. Bei dessen konstituierender Sitzung vom 24. Januar 2013 bestimmte das Plenum Ludwig Waidacher junior für die Dauer von einem Jahr zum ersten Parlamentspräsidenten. Sein Stellvertreter war der Peister Andrea Hagmann, der seinerseits 2014 das Präsidium übernahm. Die öffentlichen Parlamentssitzungen werden abwechslungsweise in allen ehemaligen Gemeinden abgehalten.[7][8] Präsident des fünfköpfigen, departemental organisierten Gemeindevorstands ist der Aroser Lorenzo Schmid, als Vizepräsident amtiert Peter Bircher aus Lüen.[9] Hauptsitz der Gemeindeverwaltung ist Arosa, in St. Peter besteht eine Aussenstelle.

Nachbargemeinden sind Alvaneu, Conters im Prättigau, Davos, Fideris, Furna, Jenaz, Klosters, Lantsch/Lenz, Maladers, Schmitten, Trimmis, Tschiertschen-Praden und Vaz/Obervaz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: in Blau ein silberner Berg mit zwei gleichen Spitzen überhöht von goldener Strahlensonne. (frz.: d'azur au mont d'argent à deux pointes surmonté d'un soleil rayonnant d'or.)[10]

Das Gemeindewappen wurde von Paul Ganz, Kunsthistoriker an der Universität Basel und von Friedrich Pieth, Geschichtslehrer an der Kantonsschule Chur, entworfen. Nach eingehender Prüfung durch weitere Fachleute wurde es mit Gemeinderatsbeschluss vom 12. Dezember 1934 und an der Gemeindeabstimmung vom 22. Februar 1935 mit 218 zu 81 Stimmen angenommen. Die Sonne gilt als Wappenzeichen. Der Zweiberg deutet die Höhenlage der Berggemeinde, den Bergbau zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert sowie den Ferienort mit Sommer- und Wintersaison an. Blau ist der Himmel; die Kombination von blau und gelb weist auf die frühere Zugehörigkeit zum Zehngerichtebund hin.[11]

Recht verbreitet ist die – offiziell jedoch unzutreffende – Vorstellung, bei dem stilisiert dargestellten, doppelspitzigen Berg handle es sich um das Erzhorn, einen der Berge, die den Talkessel von Arosa umgeben.

Siedlung Arosa[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Arosa von Süden (Schafrügg) gesehen, mit Obersee, Untersee und Stausee

Arosa liegt 15 km (Luftlinie) südöstlich von Chur am Ende des Schanfigger Tals. Die rund 3 km weite, auf 1700 bis 1'900 m ü. M. gelegene Mulde des Talschlusses ist an allen Seiten von Bergen umgeben. Das Gemeindegebiet umfasst den Einzugsbereich des Oberlaufs der Plessur mit Ausnahme des von Süden einmündenden Welschtobels und hat daher die Form eines Hufeisens. Im Westen verläuft die Gemeindegrenze vom Aroser Weisshorn (2653 m) nach Süden über Carmenna, Plattenhorn, Hörnli und Tschirpen zum Parpaner Weisshorn (2824 m) und dann über das Parpaner Rothorn (2861 m) zum Aroser Rothorn (2'980,2 m). Anschliessend führt sie auf dem Nordostgrat des Rothorns zum Erzhorn (2924 m) und Älpliseehorn (2725 m), so dass das Quellgebiet der Plessur mit der Aroser Alp, Älplisee (2156 m) und Schwellisee (1933 m) halbkreisförmig umfasst wird. Nachdem sie den Welschtobelbach auf 1659 m gequert hat, steigt die Grenze zum Grat der Leidflue (2560 m), umgreift mehrere abgelegene Talkammern und erreicht über den markanten Sandhubel (2764 m) am Valbellahorn (2763 m) den südöstlichsten Punkt des Territoriums. Der anschliessende Abschnitt – Grenze gegen die Landschaft Davos – wird durch die Passübergänge Alteiner, Bärentaler und Maienfelder Furgga in mehrere Gebirgsgruppen gegliedert; die höchsten Berge sind die Amselflue (2781 m), das Furggahorn (2727 m) und das vorgeschobene Schiesshorn (2605 m).

Das Dorf Arosa erstreckt sich über rund 2 km Länge, wobei der heutige Siedlungsschwerpunkt an Unter- und Obersee (1739 m) liegt. Das tiefstgelegene Wohnhaus steht im Rütland auf 1'550 m ü. M., das höchstgelegene beim Ifang auf 1'960 m ü. M.. Der Stausee liegt unterhalb des Dorfgebiets. Ein drittes landschaftsprägendes Element neben den Seen und dem Kranz der Berge bildet die auf etwa 1900 m ü. M. verlaufende Waldgrenze: Westlich des Dorfes herrschen Alpweiden und ausgedehnte Geröllhalden vor, talabwärts, wo sich die Plessur bis zur Talenge von Litzirüti auf 4 km Länge um 300 m eintieft, dominiert der geschlossene Nadelwald.

Im Jahr 1997 wurden 42.0 % der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt, der Wald nahm 15.2 % ein, die Siedlungen 3.1 %. Als unproduktiv galten 39.7 %.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Egga mit Heimatmuseum, das historische Zentrum Arosas

Die ersten bekannten Siedlungen existierten im 13. Jahrhundert. Nach 1300 liessen sich aus Davos kommende, deutsch sprechende Walser in Arosa (1330 als Araus erwähnt) nieder und verdrängten im Laufe der Zeit die ursprünglichen rätoromanischen Siedler, die das hochgelegene Gebiet allerdings nur als Alpweide genutzt hatten. In den nächsten Jahrhunderten lebte die Aroser Bevölkerung von der alpinen Viehwirtschaft. Aufgrund zeitweise schwieriger klimatischer Verhältnisse und der damit verbundenen wirtschaftlichen Not der einheimischen Bauern wurden mit der Zeit ausgedehnte Alpweiden an auswärtige Grundbesitzer verkauft: die Sattelalp an die Bürgergemeinde Chur, die Furggaalp an die Bürgergemeinde Maienfeld, die Alp Altein Tiefenberg an Gemeinden im mittleren Albulatal. Im Jahr 1481 erfolgte schliesslich die Veräusserung des weitgehend unfruchtbaren Welschtobels, das seither zum Gemeindegebiet von Alvaneu gehört.

Bis weit ins 19. Jahrhundert blieb Arosa ein weltabgeschiedenes Bauerndörfchen. Durch das enge Plessurtal nach Chur bestand keine Strasse. Wichtigste Verbindung zur Aussenwelt waren die beschwerlichen Passwege nach Davos, zu welchem Ort Arosa bis 1851 als Nachbarschaft bzw. Fraktionsgemeinde auch politisch gehörte. Im Jahr 1850 war die Bevölkerung auf 52 Einwohner abgesunken. Um 1870 verbrachten erste sogenannte Sommerfrischler aus der Region und der Schweiz ihren Sommerurlaub in privaten Unterkünften in Arosa. Der Aufschwung setzte erst ab 1883 ein, als Arosa von dem deutschen Arzt Dr. Otto Herwig, der in Davos von einem Lungenleiden geheilt wurde, als Luftkurort entdeckt wurde. Bereits 1888 eröffnete dieser zusammen mit seiner Schwester ein erstes Sanatorium.

Mit der Verlängerung der Schanfiggerstrasse 1890 von Langwies nach Arosa setzte ein weiterer bedeutender Aufschwung ein, und eine ganze Reihe von Sanatorien, Heilstätten und Hotels kamen innert kurzer Zeit hinzu. 1897 wurde das Elektrizitätswerk Arosa in Betrieb genommen. Ab 1900 gesellte sich langsam der Wintersport hinzu; die Schanfiggerstrasse wurde fortan zwischen Arosa und Litzirüti als Bobbahn genutzt, und auf dem zugefrorenen Obersee fanden erste Pferderennen statt. Zwischen 1907 und 1909 entstanden die katholische, die englische sowie die Dorfkirche Arosa. 1911 wurde der Hof Maran in das Aroser Gemeindegebiet inkorporiert. Im gleichen Jahr wurde mit der Tomelischanze die erste permanente Skisprungschanze eingerichtet.

Der Luftkurort Arosa um 1900 mit Otto Herwigs Sanatorium Berghilf (oben links) und den ersten grossen Hotelbetrieben

Die Eröffnung der Chur–Arosa Bahn 1914 ermöglichte trotz schwierigem Umfeld mitten im Ersten Weltkrieg die Entwicklung Arosas zum eigentlichen Weltkurort. Damit einher ging eine tiefgreifende Neu- und Umgestaltung der alten Walsersiedlung, die ihren ursprünglichen Charakter wie auch die angestammte Walsersprache weitgehend einbüsste. 1938 nahm man mit dem Carmenna-, dem Weisshorn- und dem Tschuggenlift die ersten Skilifte in Betrieb. 1945 folgte der Hörnlilift, damals längster Skilift der Schweiz. Gleichzeitig erfolgte – unterstützt durch die Entdeckung und zunehmende Verschreibung von Penicillin gegen Lungenleiden – eine beschleunigte Transformation Arosas vom Kur- zum Ferien- und Sportort. Diverse Kliniken, wie beispielsweise das Waldsanatorium, stellten den Betrieb ein und wurden in Hotels umgebaut.

Das Jahr 1956 sah die Eröffnung der Weisshornbahn, 1960 diejenige der Hörnlibahn. Bald folgten weitere Skilifte, Sessel- und Gondelbahnen. Eine Verbindungsbahn zum Skigebiet von Lenzerheide wurde 2013 gebaut, was eine wesentliche Erweiterung des Wintersportangebots bedeutet, das nun gemeinsam mit demjenigen der Lenzerheide vermarktet wird.[12]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1930 1970 1980 2005 2010
Einwohnerzahl 52[13][14] 1071 3366 2717 2782 2272 2251

Wirtschaft[Bearbeiten]

Touristisch geprägtes Dorfzentrum hinter dem früher landwirtschaftlich genutzten Walserhaus «Jöri Jenny» in der Seegrube

Die Einheimischen leben fast ausschliesslich vom Tourismus. Mit rund 4'500 Gästebetten in Hotels und weiteren 8'000 in Ferienwohnungen werden jährlich knapp eine Million Logiernächte erreicht. Dabei bemüht sich Arosa Tourismus unter der Leitung von Pascal Jenny, ein ausgewogenes Verhältnis der Sommer- zu den Winterlogiernächten zu erreichen. Seit 2003 können Logiergäste die Arosa Bergbahnen im Sommer gratis benutzen. Dieses damals einzigartige Konzept gewann den Milestone und wird seither von anderen Destinationen kopiert. Unter anderem sorgt seit 2003 ein multimediales Wasserspiel («Wasserorgel») am Obersee für Unterhaltung für die Sommergäste.

Seit 1991 findet alljährlich das Arosa Humor-Festival statt, an welchem bekannte Künstler aus dem In- und Ausland auftreten und ausgezeichnet werden. Unter den Gewinnern waren Rebecca Carrington, Gerhard Polt und Malediva.

Seit 2004 wird jeweils im Januar das WSF World Spirit Forum in Arosa durchgeführt. Auf der internationalen Plattform für Vordenker und spirituelle Führer arbeiten engagierte Menschen aus den Feldern Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Religion, Kultur und Gesellschaft an den globalen Fragen der Zeit.

Das Jahr 2005 sah die Premiere der Arosa Gay Skiweek, eine der grössten lesbisch–schwulen Wintersportveranstaltungen Europas.[15]

Auf einem Wanderweg entlang des «Hausberges» von Arosa, dem Tschuggen, findet sich eine Attraktion der besonderen Art: Infolge langjähriger (verbotener) Fütterung mit Nüssen durch Touristen leben dort fast handzahme Eichhörnchen, die schon mal das Hosenbein eines Wanderers erklettern oder auf die Schulter springen.

Arosa ist zudem Ausgangspunkt des Schanfigger Höhenweges und Etappe des Mittelbünden Panoramawegs [16] von Lenzerheide nach Davos.

Dank präparierter Winterwanderwege durchs Skigebiet können sich Skifahrer und Nichtskifahrer im Gebiet treffen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Arosa mit Sitz der Arosa Bergbahnen (links)

Der Bahnhof Arosa ist Endpunkt der 1914 eröffneten Bahnstrecke Chur–Arosa der Rhätischen Bahn. Von 1997 bis 2007 verkehrte auf dieser Strecke eine spezielle touristische Zugkomposition, der Arosa-Express. Die oberhalb der Arosabahn verlaufende, 1890 fertiggestellte Schanfiggerstrasse findet ihr Ende beim Eggahuus in Innerarosa auf rund 1'880 m. Alljährlich im September findet auf dieser Strasse zwischen der Säge Langwies und dem Obersee ein Autorennen für klassische Rennwagen statt – die Arosa ClassicCar – und begeistert Tausende Zuschauer. Zwischen 1897 und 1935 befand sich auf dem Strassenabschnitt Schwarzsee – Litzirüti zudem die Bobbahn Arosa. Von 1932 bis 1936 verfügte Arosa winters über einen eigenen Flugplatz auf dem Obersee.

Eine zeitliche Verkürzung auf dem Strassenweg erhofft man sich durch die planungsfertige St. Luzibrücke am Eingang des Schanfigg, die die Stadt Chur umfahren würde. Vor 2014 wird jedoch nicht mit einem Beitrag des Bundes zu rechnen sein, da dieser das Kosten-Nutzen-Verhältnis gegenwärtig noch als ungenügend erachtet.[26] Arosa wäre neben Langwies ein möglicher Ausgangspunkt einer zur Zeit noch visionären Eisenbahnverbindung zwischen dem Schanfigg und der Landschaft Davos.[27]

Sport[Bearbeiten]

Arosa ist seit Jahrzehnten Durchführungsort von nationalen und internationalen Sportveranstaltungen. 1978 wurde hier das Skiweltcup-Finale und in der folgenden Dekade weitere entsprechende Skirennen ausgetragen. 2002 fanden in Arosa die Schweizer Alpinen Skimeisterschaften statt, 2007 die Snowboard-Weltmeisterschaften.

2011 wurde zum ersten Mal unter dem Namen Arosa IceSnowFootball die inoffizielle Schneefussball-Weltmeisterschaft durchgeführt.[28] Seit 2012 ist der Ort Schauplatz des internationalen Eishockey-Turniers Arosa Challenge. Der im Juli 2012 erstmals veranstaltete Gebirgslauf Swiss Irontrail führt seit 2013 unter anderem von Tschiertschen-Furgglis via Carmenna-Weisshorn nach Arosa und von dort über Medergen-Sapün-Strelapass nach Davos.

Weiter ist Arosa ist die Heimat des 1924 gegründeten EHC Arosa, eines neunfachen Schweizermeisters, der aktuell in der dritthöchsten Liga spielt. Seine Heimstätte ist die Eissporthalle Obersee. Der 1990 gegründete Fussballverein FC Arosa spielt in der 5. Liga. Auch der Unihockeyclub Arosa spielt in der 5. Liga seiner Sportart.

Sonstiges[Bearbeiten]

Eissporthalle Obersee/Sport- und Kongresszentrum Arosa (SKZA)

Das offizielle Publikationsorgan ist die wöchentlich erscheinende Aroser Zeitung.

Thomas Mann verbrachte in Arosa die ersten Wochen seines Exils. Weitere bekannte Schriftsteller mit einem engeren Bezug zu Arosa sind Hermann Hesse, Christian Morgenstern, Hans Morgenthaler, Theodor Däubler, Felix Moeschlin, Hans Roelli, Brigitte Kronauer sowie Eckhard Henscheid.

Die Geschichte von Arosa und der ganzen Talschaft wird im Schanfigger Heimatmuseum aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unter anderem sind dort auch diverse Exemplare des traditionellen Aroser Schlittens ausgestellt.

In der Umgebung des Dorfes sind diverse Sagen beheimatet. So etwa die Sage von der Wunschhöhle bei Arosa, die Sage vom Carmenna-Küher, die Sage vom Gottlobstein beim Carmennapass, die Sage vom grundlosen Schwarzsee, die Sage vom Tüüfelsch Ruobstei, die Sage vom Urdensee oder die Sage vom Verwunschenen Schloss.

Arosa ist Durchführungsort des nächsten Internationalen Walsertreffens vom 16. bis 18. September 2016.[29]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Kurarzt Carl Rüedi, Vorreiter für den Bau der Arosa Bahn

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Schanfigg und Arosa, in: Terra Grischuna, 1/2011, Terra Grischuna Verlag, Chur 2011.
  • Marcel Just, Christof Kübler, Matthias Noell (Hrsg.) Arosa - Die Moderne in den Bergen, gta Verlag, Zürich 2007, ISBN 978-3-85676-214-8.
  • Gemeinde Arosa (Hrsg.): Arosa in Kürze, 4. Auflage, Eigenverlag Gemeinde, Arosa 2005.
  • Ueli Haldimann (Hrsg.): Hermann Hesse, Thomas Mann und andere in Arosa – Texte und Bilder aus zwei Jahrhunderten, AS Verlag und Buchkonzept AG, Zürich 2001, ISBN 3-905111-67-5.
  • Hans Danuser: Arosa - wie es damals war (1850-2003), Bde. 1-7, Eigenverlag Danuser, Arosa 1997-2004.
  • Reinhard Kramm (Hrsg.): Mein Bergkirchli - 500 Jahre Kirche Innerarosa, Arosa 1993.
  • Beat Fischer: 500 Jahre Bergkirchli Arosa (mit vielen Hinweisen zur Ortsgeschichte), Eigenverlag Beat Fischer, Chur 1992.
  • Schanfigg-Arosa, in: Terra Grischuna, 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990.
  • Hans Danuser, Ruedi Homberger: Arosa und das Schanfigg, Eigenverlag Danuser/Homberger, Arosa 1988.
  • Kurverein Arosa (Hrsg.): Arosa – Klimatischer Höhenkurort: Zum Jubiläum 100 Jahre Kurverein Arosa, 1884-1984, Arosa 1984.
  • Victor J. Willi: Arosa - Ein schweizerischer Sport- und Ferienort neuartig präsentiert, Habegger Verlag, Derendingen 1979, ISBN 3-85723-127-0.
  • J.B. Casty: AROSA - Aus der Heimatkunde des weltbekannten Kurortes, Verlag Kur- und Verkehrsverein Arosa, Arosa 1959.
  • Fritz Maron: Arosa - Beziehungen zwischen Arosa und Davos, Arosa 1951.
  • Fritz Maron: Vom Bergbauerndorf zum Weltkurort Arosa, Verlag F. Schuler, Chur 1934.
  • G. Bener, H. Roelli, E. Stiefel: Arosa entgegen, o.J. (um 1930).
  • Fritz Maron, Ferdinand Zai: Das alte Eggahaus in Arosa - Ein Heimatmuseum für das Tal Schanfigg, Eigenverlag Verein für Naturschutz und Heimatkunde Arosa, Arosa o.J. (um 1930).
  • J.B. Casty: Denkschrift über das Volksschulwesen der Gemeinde Arosa, Verlag Buchdruckerei AG Arosa, Arosa 1928.
  • P. Götz: Das Strahlungsklima von Arosa, Verlag Jul. Springer, Berlin 1926.
  • Anna Hold, Robert Just: Vom alten Arosa, Verlag Buchdruckerei Arosa, Arosa 1917.
  • Robert Just: Die Gemeinde Arosa, Arosa 1908.
  • C. Fischer: Land und Leute im Tale Schanfigg, Manatschal Ebner & Cie., Chur 1905.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Walserhäuser in Arosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vier Schweizer Orte in Top Ten – Arosa an der Spitze Abgerufen am 10. November 2012.
  3. Webseite Skigebiet Arosa Lenzerheide Abgerufen am 10. November 2013.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIn fünf Minuten von Arosa nach Lenzerheide. In: www.suedostschweiz.ch. 17. Januar 2014, abgerufen am 17. Januar 2014.
  5. Übersicht Gemeindegebiet Arosa bei map.geo.admin.ch
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTotal aller Bevölkerungsbestände, Gemeinden (Gemeindestand 2012: 176 Gemeinden). In: www.gr.ch. 31. Dezember 2012, abgerufen am 26. Januar 2014.
  7. Aroser Zeitung vom 1. Februar 2013, S. 1 ff.
  8. Die Südostschweiz vom 25. Januar 2014, S. 8.
  9. Aroser Zeitung vom 4. Januar 2013, S. 10 f.
  10. Wortlaute gemäss Gemeinderatsbeschluss vom 12. Dezember 1934.
  11. Danuser/Homberger, a.a.O., S. 91.
  12. Infoseite zum Bau der Verbindungsbahn Arosa-Lenzerheide
  13. Arosa. In: hls-dhs-dss.ch. Abgerufen am 27. November 2012.
  14. Arosa Tourismus - Geschichte. In: arosa.ch. Abgerufen am 27. November 2012.
  15. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHomepage Arosa Gay Skiweek. In: www.gayskiweek.ch. 26. Januar 2014, abgerufen am 26. Januar 2014.
  16. Wandern Schweiz durch das Schanfigg Graubünden
  17. Bergkirchlein
  18. Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
  19. Reformierte Kirche in Tschiertschen
  20. Haus auf der Melchernen
  21. Post- und Telefongebäude
  22. Sesselbahn Carmenna
  23. Aufnahmegebäude
  24. Trinkhalle
  25. Schul- und Mehrzweckanlage
  26. St. Luzibrücke genehmigt aber ohne Finanzen
  27. Auftrag Jenny betreffend Ausarbeitung einer Zweckmässigkeits- und Machbarkeitsstudie für einen Bahntunnel Schanfigg – Davos vom 21. Oktober 2008.
  28. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWM im Schneefußball: Vorsicht, Rutschgefahr! In: www.abendzeitung-muenchen.de. 23. Januar 2014, abgerufen am 26. Januar 2014.
  29. Aroser Zeitung vom 20. September 2012, S. 5.
  30. Guido Caminada auf www.sikart.ch