Plan Vigipirate

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Bewaffnete Fremdenlegionäre patrouillieren in Paris (Louvre).

Plan Vigipirate ist der Begriff für französische Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz gegen Terrorismus. Der Name ist eine Zusammensetzung aus „vigilance“ (Wachsamkeit) und „pirate“ (Pirat). Erstmals 1978 unter Präsident Valéry Giscard d’Estaing ins Leben gerufen, wurde der Plan 1995, 2000 und 2003 aktualisiert. Je nach der von der Regierung definierten Stufe des Plans werden unterschiedlich starke Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.

Der Plan kennt die Stufen gelb, orange, rot und „écarlate“ (sinngemäß: dunkelrot, akute Bedrohung). Seit dem 7. Juli 2005 (Anschläge in London) gilt ununterbrochen das Niveau „rot“. Dieses äußert sich unter anderem in der massiven Präsenz von Sicherheitskräften (auch Militär) insbesondere an Bahnhöfen und an Orten mit vielen Touristen (z. B. Louvre und Eiffelturm in Paris).

Gegner des Plans kritisieren die Einschränkung von bürgerlicher Freiheit und Privatsphäre und sprechen provokativ von einem „Plan Vichypirate“, in Anspielung auf die Vichy-Diktatur der 1940er Jahre.

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