Polkowice
| Polkowice | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | |||
| Landkreis: | Polkowice | |||
| Fläche: | 8,79 km² | |||
| Geographische Lage: | 51° 30′ N, 16° 4′ O51.516.066666666667Koordinaten: 51° 30′ 0″ N, 16° 4′ 0″ O | |||
| Höhe: | 173 m n.p.m | |||
| Einwohner: |
22.210 |
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| Postleitzahl: | 59-100 und 59-101 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 76 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | DPL | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | |||
| Gemeindegliederung: | 15 Ortsteile | |||
| Fläche: | 158,8 km² | |||
| Einwohner: |
26.411 |
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| Bevölkerungsdichte: | 166 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 0216043 | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Bürgermeister: | Wiesław Wabik | |||
| Adresse: | Rynek 1 59-100 Polkowice |
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| Webpräsenz: | www.polkowice.pl | |||
Polkowice [pɔlkɔˈvʲiʦɛ]
Aussprache?/i (deutsch: Polkwitz; 1937–1945: Heerwegen) ist Kreisstadt des Powiat Polkowicki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie liegt etwa 15 km nordwestlich von Lubin (Lüben) und hat rund 22.000 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1276 wurde von Polkowice bereits als Stadt gesprochen, 1291 bekam Polkowice ein eigenes Wappen verliehen. 1365 kam der Ort zu Böhmen. Ein Brand im Jahr 1457 zerstörte Teile der Stadt. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg kam Polkowitz 1742 zu Preußen, wo es bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Landstadt im Landkreis Glogau verblieb. Im Jahr 1937 wurde Polkwitz in Heerwegen umbenannt.
Am 8. Februar 1945 wurde die Stadt von der Roten Armee besetzt und kam als Polkowice unter polnische Verwaltung. Im selben Jahr verlor Polkowice seinen Status als Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Volksrepublik Polen die Schwerindustrie und der Abbau von Bodenschätzen forciert. Nun wurden auch in der Gegend von Polkowice und Lubin die größten Kupfervorkommen Polens erschlossen, was mit einem rasanten Wachstum der kleinen Stadt einherging. So konnte Polkowice 1967 das Stadtrecht wieder erlangen. In den 1980er Jahren zählte die Stadt schon 20.000 Einwohner und es waren zahlreiche neue (Plattenbau-) Wohnsiedlungen außerhalb der Altstadt entstanden. Das Stadtzentrum selbst verfiel und die kleinstädtische Bebauung rings um den Marktplatz wurde abgerissen. Nach der politischen Wende in Polen änderte sich die städtebauliche Einstellung und die Altstadt wurde mit neuen, an die abgerissenen Häuser angelehnten Gebäuden bebaut – das Stadtzentrum wurde revitalisiert.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen von Polkowice nach dem jeweiligen Gebietsstand (spätere Zahlen ohne Gemeinde):[3]
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[Bearbeiten] Wirtschaft
Von großer Bedeutung für Polkowice ist der Bergbau. Die Gegend um Polkowice und Lubin ist das größte polnische Abbaugebiet von Kupfererz.
Ein wichtiger Arbeitgeber ist seit 1998 auch ein Dieselmotorenwerk, in dem 1,9l-TDI-Motoren für die Marken des Volkswagen-Konzerns gefertigt werden. Eigentümer und Betreiber ist die Volkswagen Motor Polska Sp. z o.o..
[Bearbeiten] Verkehr
Polkowice liegt an der Schnellstraße 3 (E65), die eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im westlichen Polen darstellt.
Zur Eisenbahngeschichte siehe Polkwitz–Raudtener Kleinbahn.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Fra Cyprian (1724–1775), Botaniker und Mediziner
- Karl von Rettberg (1865-1944), preußischer Offizier
- Martin Schwarzbach (1907-2003), Geowissenschaftler
- Fritz Thiel (1916-1943), deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- Werner Kube (1924–1945), deutscher Widerstandskämpfer – geboren im Ortsteil Trebitsch
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Stadt- und Landgemeinde Polkowice zählt auf einer Fläche von 158,77 km² rund 26.000 Einwohner und gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende Schulzenämter (sołectwo):
- Biedrzychowa (Friedrichswalde)
- Dąbrowa (Dammer)
- Guzice (Gusitz; 1937–45: Schenkfeld)
- Jędrzychów (Groß Heinzendorf)
- Kaźmierzów (Arnsdorf)
- Komorniki (Kummernick; 1937–45: Eichbach)
- Moskorzyn (Musternick; 1937–45: Herzogtal)
- Nowa Wieś Lubińska (Neudorf)
- Pieszkowice (Petersdorf)
- Sobin (Herbersdorf)
- Sucha Górna (Ober Zauche)
- Tarnówek (Tarnau b. Kummernick; 1937–45: Dornbusch)
- Trzebcz (Trebitsch; 1937–45: Rodetal)
- Żelazny Most (Eisemost)
- Żuków (Suckau)
[Bearbeiten] Partnergemeinde
Die Samtgemeinde Sickte in Niedersachsen sowie die Gemeinde Heumen in den Niederlanden sind Partnergemeinden von Polkowice.
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Webpräsenz der Stadt (polnisch, englisch, deutsch)
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
- ↑ Quellen der Einwohnerzahlen: