Powaqqatsi

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Powaqqatsi ist der zweite Teil der Qatsi-Trilogie von Godfrey Reggio. Powaqqatsi ist ein Wort aus der Sprache der Hopi-Indianer, das so viel bedeutet wie „ein Wesen“, „eine Lebensart, die die Lebenskräfte anderer Wesen aufbraucht um sein eigenes Leben zu fördern/unterstützen“. Der Film erschien 1988 in den Kinos.

Inhalt[Bearbeiten]

Thema des Films sind die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Völker Asiens, Lateinamerikas und Afrikas. Dabei verweilt die Kamera oftmals minutenlang auf alltäglichen Prozessen der Menschen, so dass der Betrachter zugleich zum Beobachter wird. Reggio macht somit den Film zu einem Erlebnis für den Zuschauer. Letztendlich kann der Zuschauer eine eigene Erkenntnis aus den Bildern gewinnen.

Wie sein Vorgänger Koyaanisqatsi und sein Nachfolger Naqoyqatsi, so kommt auch Powaqqatsi ganz ohne Dialoge aus. Philip Glass komponierte die Musik. Es entstand ein minimalistisch-klassisches Werk, oftmals geprägt durch Einflüsse traditioneller asiatischer und afrikanischer Musik wie auch durch elektronische Klänge, was dem Betrachter einen stärkeren emotionalen Zugang zu den Bildern eröffnet.

Filmmusik[Bearbeiten]

Die Filmmusik macht auch hier einen großen Teil der Gesamtwirkung aus. Die auf Nonesuch Records 1988 erschienene CD wurde vom Philip Glass Ensemble unter der Leitung von Michael Riesman eingespielt und enthält folgende Stücke:

  1. Serra Pelada (5:02)
  2. The Title (0:23)
  3. Anthem Part 1 (6:22)
  4. That Place (4:41)
  5. Anthem Part 2 (3:48)
  6. Mosque And Temple (4:42)
  7. Anthem Part 3 (8:11)
  8. Train To São Paulo (3:04)
  9. Video Dream (2:14)
  10. New Cities In Ancient Lands, China (2:47)
  11. New Cities In Ancient Lands, Africa (2:56)
  12. New Cities In Ancient Lands, India (4:42)
  13. The Unutterable (7:02)
  14. Caught! (7:20)
  15. Mr. Suso Part 1 (1:08)
  16. From Egypt (3:23)
  17. Mr. Suso Part 2 With Reflection (1:18)
  18. Powaqqatsi (4:35)

Weblinks[Bearbeiten]