Puerto de Mogán

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Gemeinde Mogán: Puerto de Mogan
Blick auf Puerto de Mogan
Blick auf Puerto de Mogan
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Puerto de Mogán (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Las Palmas
Insel: Gran Canaria
Koordinaten 27° 49′ N, 15° 46′ W27.817777777778-15.765833333333Koordinaten: 27° 49′ N, 15° 46′ W
Einwohner: ()
Postleitzahl: 35138

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Spanien/Wartung/localidad Puerto de Mogán ist ein Hafenort im Süden der Insel Gran Canaria. Der Ort hat sich um den Hafen von Mogán gebildet. Puerto de Mogán entstand 1983 bis 1988 nach einem Entwurf von Raphael Neville.[1] Der Ort wird auf Grund einiger Kanäle, die vom Hafen in den Ort führen, zuweilen auch als „Klein Venedig“ oder das „Venedig des Südens“ bezeichnet. Die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei. Es wurde in den letzten Jahren viel gebaut, wobei Anstrengungen unternommen wurden, durch postmoderne Architektur einen Teil des ursprünglichen Charmes zu erhalten.[2] Die Regierung Gran Canarias hat verboten, direkt in Puerto de Mogán Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. So ist das frühere Fischerdorf in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben und der neue Teil fällt nicht sofort als solcher auf.

Tourismus[Bearbeiten]

Die vielstöckigen Hotelburgen und Einkaufszentren wurden einige Kilometer entfernt, jedoch teilweise in Sichtweite des Hafens gebaut. Den größten Teil des künstlich angelegten Hafens nimmt der Yachthafen mit angegliederter Bootsreparaturwerft ein. Die Möglichkeit, sein Boot dort aus dem Wasser nehmen zu lassen und einen Platz zu mieten, wo man es selbst reparieren und pflegen kann, wird gerne genutzt. Im hinteren Teil des Hafens befindet sich der Fischereihafen mit einigen kleineren Fischerbooten der Einheimischen. Aus Puerto Rico und Arguineguín legen im schnellen Takt Fährschiffe der Líneas Salmón und Blue Bird an. Vom Ende der Hafenmole aus können mit einem U-Boot einstündige Fahrten zur Erkundung der Unterwasserwelt unternommen werden. Rund um den Hafen werden in den Restaurants neben Fisch (teilweise von ortsansässigen Fischern) auch mitteleuropäische Gerichte und Fast-Food angeboten.

Puerto de Mogán ist touristisch voll erschlossen. Direkt angrenzend wurde ein künstlicher Strand samt dezenter Hotelanlagen angelegt. Regelmäßig fahren Busse aus den benachbarten Touristenzentren ein. Der um den Hafen gelegene Teil des Ortes ist eine Appartementanlage, die zu einem Hotel gehört. Auf der Straße davor findet jeden Freitag ein Wochenmarkt statt.

Als beliebter Treffpunkt der Einheimischen hat sich ein Platz etabliert, wo auf einer der vielen steinernen Sitzbänke neben einer entsprechenden Gedenktafel die sitzende Skulptur eines Herrn Elías Hernández García installiert ist. Der Gedenktafel zufolge wurde er, ein Obstverkäufer, zu Lebzeiten mit seinem malerischen Erscheinungsbild als untrennbarer Teil des Platzes empfunden. Die Skulptur lässt den Schluss zu, dass die Bevölkerung ihn sehr gemocht haben muss, und die Gedenktafel verrät indirekt auch, dass dort schon lange vor der Ortsgründung, bereits in den 1970er Jahren, ein belebter Platz war.

Verkehr[Bearbeiten]

Von Las Palmas erreicht man Puerto de Mogán direkt, indem man die Autobahn GC-1 bis zu ihrem Ende (Abfahrt Puerto de Mogán) fährt. Die Autobahnverlängerung nach Puerto de Mogán wurde im März 2013 fertiggestellt. Mittlerweile ist auch die Inselschnellstraße mit einem Tunnel bis nahe an den Ort geführt. Die weitere Inselrundung entlang der westlichen Steilküste nach Norden bzw. im Uhrzeigersinn in Richtung Agaete ist ab Puerto Mogán und Mogán nur auf kleinen Straßen möglich. Am Lückenschluss der Inselschnellstraße wird bereits gearbeitet (Stand Sommer 2013), aber die Finanzierungsprobleme des spanischen Staates und der Bauwirtschaft werden den Lückenschluss noch um Jahre verzögern. Die weitere Verkehrsführung nahe der westlichen Steilküste geschieht ab Mogán über eine relativ enge und kurvenreiche Passstraße, die - im Abschnitt zwischen dem nächsten größeren Tal in La Aldea de San Nicolas und Agaete - an einigen Stellen atemberaubende Ausblicke auf den Atlantik und bei guten Sichtbedingungen auch auf die benachbarte Insel Teneriffa und den Vulkan Pico de Teide bietet.

Außerdem kann der Ort durch zahlreiche Buslinien oder die erwähnten Fährverbindungen erreicht werden

Bilder[Bearbeiten]

 Commons: Puerto de Mogán – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Francisco Suarez Moreno: Mogan. De pueblo aislado a cosmopolita, Mogan 1997

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatThe Creator. In: La venecia de canarias. Puerto Mogan Development Limited, abgerufen am 15. Mai 2009 (englisch).
  2.  Lucy Corne: Canary Islands. 1. Auflage. Bradt Travel Guides, 2005, ISBN 978-1-84162-108-1, S. 88 (Vorschau auf Google-Books, abgerufen am 15. Mai 2009).