Rachid Bouchareb

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Rachid Bouchareb (2011)

Rachid Bouchareb (* 1. September 1953 in Paris) ist ein französischer Filmregisseur, Co-Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Er ist algerischer Abstammung.

Leben[Bearbeiten]

Er arbeitete von 1977 bis 1983 als Regieassistent für die staatliche Fernsehproduktionsgesellschaft Frankreichs (S.F.P.) und anschließend für die Sendeanstalten TF1 und Antenne 2. Neben seiner Tätigkeit als Assistent entwickelte er erste Kurzfilme, denen 1985 sein Spielfilmdebüt Baton Rouge folgte. 1988 gründet er gemeinsam mit Jean Bréhat die Produktionsfirma 3B Productions. Bouchareb war im Berlinale-Wettbewerb mit Little Senegal im Jahr 2001, mit London River im Jahr 2009, sowie mit La voie de l’ennemi (Two Men in Town) im Jahr 2014 vertreten.[1]

2008 wurde Bouchareb in die Wettbewerbsjury der 61. Filmfestspiele von Cannes berufen. Zwei Jahre später wurde er für den Spielfilm Hors-la-loi (2010), der das Massaker der französischen Armee in Sétif in Algerien am 8. Mai 1945 behandelt, erneut in den Wettbewerb des Filmfestivals eingeladen. 2011 wurde Hors-la-loi für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bouchareb war bereits dreimal für den Goldenen Bären nominiert (2001, 2009, 2014), konnte diesen Preis aber bisher nicht gewinnen. Sein Film Die Kinder von Saigon wurde 1996 für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Berlinale 2014: Wettbewerb komplett. In: Berlinale.de 2014. Abgerufen am 15. Januar 2014.