Ralph Ogden

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Basketballspieler
Ralph Ogden
Spielerinformationen
Geburtstag 25. Januar 1948
Geburtsort San Jose (Kalifornien), USA
Größe 196 cm
Gewicht 93 kg
Position Power Forward
College Santa Clara University
NBA Draft 1970, Pick 53, San Francisco Warriors
Vereine als Aktiver
1967–1970 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Santa Clara Broncos
1971–1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Francisco Warriors
1972–1975 DeutschlandDeutschland VfL Osnabrück
1975–1976 DeutschlandDeutschland Ruwa Essen
1976–1985 DeutschlandDeutschland Oldenburger TB
Vereine als Trainer
1985–2012 DeutschlandDeutschland Oldenburger TB

Ralph A. Ogden (* 25. Januar 1948 in San Jose, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Er ist 196 cm groß und spielte in der Regel auf den Positionen Forward (in den USA) und Power Forward (in Deutschland). In der Saison 1970/1971 spielte Ralph Ogden in der National Basketball Association (NBA). 1972 wechselte er nach Europa und spielte als Professional in der Basketball-Bundesliga des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Seit 1976 hat Ralph Ogden seinen Lebensmittelpunkt in der niedersächsischen Universitätsstadt Oldenburg. Zunächst spielte der ehemalige Professional in der Oberliga, um das Team des damaligen Ex-Bundesligisten Oldenburger TB in den folgenden Jahren, zuletzt als Trainer, in die 2. Bundesliga zu führen. Der ehemalige NBA- und Bundesligaspieler gab seine Spielerpraxis als Trainer und Coach erfolgreich an Spielerinnen und Spieler verschiedener Oldenburger Basketballmannschaften weiter. Ralph Ogden gilt als der erste ehemalige NBA-Spieler, der für einen deutschen Basketballclub gespielt hat. Nach Ende seiner aktiven Zeit als sehr leistungsstarker Spitzenspieler entwickelte sich Ralph Ogden, als begeisterter Freizeitsportler, zu einem der bedeutendsten Protagonisten des Maxi-Basketballs in Deutschland. Bedingt durch seine ständige Präsenz bei nationalen und internationalen Turnieren der Maxi-Basketballer hat er sich stetig zu einem der prominentesten Basketballer aus dem Jahrzehnt der 1970er Jahre in Deutschland entwickelt, obwohl er nie in einem Meisterschafts- oder Pokalendspiel des DBB gespielt hat oder mit einem seiner Bundesligateams ein solches Finale gewonnen hätte. In Oldenburg gilt der US-Amerikaner als deutlich herausgehobene Persönlichkeit mit klarer Positionierung als Vorbild, für jüngere und erwachsene Sportler/innen, und als eines der OTB-Mitglieder, die in der Mitte der achtziger Jahre die Grundlage für die Erfolgsphase des Basketballsports in Oldenburg, mit dem herausragenden Höhepunkt der gewonnenen Deutschen Basketball-Meisterschaft durch die EWE Baskets Oldenburg im Jahr 2009, geschaffen haben.

Basketballkarriere[Bearbeiten]

Ralph Ogden wurde in San Jose im Bundesstaat Kalifornien geboren. Er ist Absolvent der Abraham Lincoln High School in San José. Mit dem Basketballsport wurde er in seiner Familie konfrontiert. Er spielte zunächst mit seinen drei Brüdern. Sein Vater war ebenfalls ein begeisterter und sachkundiger Basketballer, der seinen Söhnen half gute Wettkampf-Basketballer zu werden. Sein Bruder „Bud“, Carlos Ogden, spielte zwei Spielzeiten in der NBA, von 1969 bis 1971 für die Philadelphia 76ers. Im Team der 76ers war er auf der Position Power Forward der Back-up für Billy Cunningham, seit Mai 1986 Mitglied der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame. Ralph Ogden begann an seiner High School in San José mit einer lang andauernden Phase des intensiven Trainings, um beim Wettkampfsport Basketball erfolgreich sein zu können.

Als Basketballer in den USA[Bearbeiten]

Als College-Basketballer spielte Ralph Ogden, zusammen mit seinem Bruder Carlos „Bud“ Ogden, für die Santa Clara University im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie erspielten in diesen Jahren zusammen, aber gleichfalls jeder für sich separat, eine Reihe von Titeln und Auszeichnungen.

Ralph Ogden und Dennis Wade Awtrey, beide Kameraden im Team der Santa Clara University, wurden im März 1970 beim NBA-Draft 1970 von den von einem NBA-Club ausgewählt. Sie waren die beiden einzigen Spieler der Santa Clara Broncos in jenem Draft, in einer Gruppe von insgesamt 239 Spielern. Die Auswahl erfolgte in insgesamt 19 Runden. Dennis Wade Awtrey wurde mit Pick 46 in Runde 3 von den Philadelphia 76ers und Ralph Ogden mit Pick 53 in Runde 4 ausgewählt, Ralph Ogden von den San Francisco Warriors. Die ausgewählten Spielers des Jahrgang 1970 gelten insgesamt als ein sehr erfolgreicher Jahrgang in der Geschichte der NBA. Sechs dieser Spieler wurden in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen und drei Spieler 1996 zum fünfzigsten Gründungstag der NBA in die Liste der „50 Greatest Players in NBA History“ notiert. Unter Headcoach Dick Garibaldi und Assistant Coach Carroll William bildeten Dennis Awtrey und Ralph Ogden zusammen mit Carlos „Bud“ Ogden den stärksten und erfolgreichsten Frontcourt der Santa Clara Broncos im zwanzigsten Jahrhundert.[2][3]

Die Warriors spielten in der Pacific Division der Western Conference der National Basketball Association. Sein Debüt in der NBA gab Ralph Ogden als 23-jähriger Spieler am 16. Oktober 1970 in der Oakland-Alamenda Country Coliseum Arena. Ralph Ogden spielte in der NBA für die San Francisco Warriors mit der Trikotnummer 22. Headcoach war Al Attles, der 1971 mit seinem Team die Playoffs der NBA erreichte. Gegner waren die Spieler des Western Conference Champion 1971 Milwaukee Bucks mit den damaligen NBA-Superstars Kareem Abdul-Jabbar und Oscar Robertson sowie Headcoach Larry Costello.[4]

Ralph Ogden spielte bei den Warriors mit zwei späteren Mitgliedern der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame, mit Jerry Lucas, als jüngster Spieler und informeller Mannschaftsführer Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen 1960, und Nathaniel Thurmond, zusammen.

Ralph Ogden war nach dem NBA-Draft 1971 der achte Spieler der Santa Clara University, dem es gelang mit einem NBA-Club oder einem Club einer anderen professionellen US-Liga einen Vertrag zu schließen.[5] Sein Bruder Carlos „Bud“ Ogden, ebenfalls ein ehemaliger Spieler der Santa Clara University, spielte zwei Spielzeiten, von 1969 bis 1971, im NBA-Team der Philadelphia 76ers (1. Runde, 13. Pick, NBA-Draft 1969) in der Atlantic Division, unter Headcoach „Dr. Jack“ Jack Ramsay, Mitglied der Basketball Hall of Fame. Zusammen mit Ralph Ogden wurde der später in Europa gut bekannte Vic Bartolome von den San Francisco Warriors gedraftet (6. Runde, 87. Pick, NBA-Draft 1970). Er spielte nach seinem Engagement bei den Warriors, Vic Bartolome spielte 38 Spiele in der NBA, professionell in den Ligen Italiens und der Niederlande.

Ralph Ogden entschied sich 1972 – nachdem er in der Saison 1971/1972 32 Spiele in der NBA gespielt hatte, sich aber abzeichnete, dass es für ihn bei den San Francisco Warriors keine ausreichend gute sportliche Perspektive geben würde – in eine der europäischen Basketball-Liga zu wechseln.

Basketball-Bundesliga[Bearbeiten]

Als Profi beim VfL Osnabrück[Bearbeiten]

Ralph Ogden kam zur Spielzeit 1972/1973 zum VfL Osnabrück, Anfang der 1970er Jahre noch ein Team der Spitzengruppe in der Bundesliga des DBB, um als Professional zu spielen. Er wurde verpflichtet, um mit seinem Können und seiner Routine als Power Forward das ehemals erfolgreiche Meisterteam der 1960er Jahre mit einem hohen Wirkungsgrad zu verstärken und das VfL-Team in das achte großen Endspiel des DBB, Meisterschaft oder Pokal, zu führen. Da auf den Zuschauerrängen der Basketballbundesliga stets die grandiose Spielkunst des Basketballvirtuosen Rassem Yahya, in den 1960er Jahren der beste Spieler der DBB-Bundesliga, vermisst wurde, war die Verpflichtung eines großartigen US-Collegespielers und NBA-Professionals ein „neues Angebot“ an die Zuschauer und Fans.

Das VfL-Erfolgsteam zeichnete sich im Jahr des Deutschen Meisterschaft 1969 noch dadurch aus, dass im elfköpfigen Meister Team sieben Spieler mit einer Länge von mehr als 1,90 Meter spielten (Vorher konnte kein Erstligateam, das je in einem der 19 DBB-Finals gestanden hatte, einen besseren Durchschnittswert der Länge der Spieler unter Finalkörben vorweisen.). Als Ralph Ogden in die Friedensstadt Osnabrück kam, wurde mit der Verpflichtung des Power Forward weiter angestrebt, die Lücke zu schließen, die durch den Abgang des WBV-Auswahlspielers Wilfried Böttger (†) und Nationalspielers Egon Homm (beide Karriereende), den Wechsel der beiden Nachwuchsspieler Klaus Ansmann (Jugend-Nationalspieler) und Ulrich Renner zum FC Bayern München und die Rückkehr des B-Nationalspielers Günter Kollmann, er war zur Europapokalsaison 1969/1970 zum VfL zurückgekehrt, nach Quakenbrück (er spielte aus beruflichen Gründen nach drei Spielzeiten in der Bundesliga nur noch für seinen Heimatverein TSV Quakenbrück) im Frontcourt deutlich merkbar entstanden war beziehungsweise die nach den Abgängen durch die nachfolgenden Neuzugänge nicht zur vollen Zufriedenheit geschlossen werden konnten.

Als Ralph Ogden nach Osnabrück kam, standen nur noch fünf Spieler des Deutschen Meisters 1969 und Finalisten des DBB-Pokalendspiels 1969 im Team, alle fünf waren A-Nationalspieler. Der ehemalige NBA-Professional spielte in Osnabrück mit den beiden Teilnehmern an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München, Helmut Uhlig und Klaus Weinand, sowie mit Ingbert Koppermann, Eckhard Meyer und Harald Rupp (wechselte 1973 zum USC Heidelberg) erfolgreich zusammen. In der ersten Spielzeit von Ralph Ogden, 1972/1973, gelang des den VfL-Basketballer in die Gruppe 1 der Bundesligaendrunde zu gelangen. Dem Team gelang es nicht, mit dem ehemaligen NBA-Professional, an die im 1960er Jahrzehnt erspielten großen Erfolge anzuknüpfen beziehungsweise erneut wieder in ein Meisterschafts- oder Pokalendspiel einzuziehen und eines dieser Finals zu gewinnen.

Besonders für Klaus Weinand, der erfolgreichste Basketballer im Jahrzehnt der 1960er Jahre im Bereich des DBB, hat sich die Verstärkung des VfL-Teams durch Ralph Ogden sehr positiv ausgewirkt. Klaus Weinand, Jahrgang 1940 und Nationalspieler seit 1959, wurde, nachdem er zuletzt 1965 bei einer FIBA Basketball-Europameisterschaft gespielt hatte, von den Bundestrainern Theodor Schober und Günter Hagedorn in der letzten Phase der Olympiavorbereitung – Weinand gehörte 1968 nicht zu den Nationalspieler, die DBB-Sportwart Anton Kartak in den Kader für die Olympiavorbereitung 1972 aufgenommen hatte – in den Olympiakader 1972 des DBB berufen. Weinand konnte deshalb 1971/1972 wieder eine sehr gute, überzeugende Bundesligasaison spielen, weil durch den engagierten Einsatz von Ralph Ogden im VfL-Team ganz erheblicher Druck der gegnerischen Verteidigung von ihm genommen wurde und er als brettnaher Frontcourtspieler wieder „freier“ aufspielen konnte.

Die innere Balance und Spielkunst, die das VfL-Meisterteam noch auszeichnete, als es 1969 mit Headcoach Miloslav Kříž die Deutsche Basketballmeisterschaft gewinnen und in das DBB-Pokalfinale einziehen konnte, wurde mit Ralph Ogden nicht wieder erreicht.

Als Profi bei Ruwa Essen[Bearbeiten]

Nachdem das Präsidium des VfL Osnabrück, unter Vorsitz des Unternehmers Hartwig Piepenbrock, entschieden hatte, den Erstligabasketballern des Vereins es nicht mehr zu ermöglichen weiter in der Ersten Bundesliga zu spielen (das Budget der VfL-Basketballer lag im mittleren fünfstelligen DM-Bereich), wechselte Ralph Ogden, zuvor hatte Ralph Ogden versucht, mit der BG Osnabrück die Bundesligalizenz für die damalige Basketballhochburg im Osnabrücker Land zu erhalten, mit einigen anderen Osnabrücker Bundesligaspielern zu Ruwa Essen-Dellwig. Dieser Basketballclub konnte noch Ende der Bundesligarunde 1974/1975 in die Gruppe eins der Bundesligaendrunde einziehen, um anschließend die Saison 1975/1976 auf Rang zehn der Abschlusstabelle zu beenden. Der Bundesliga-Professional Ogden sah nach dem Abstieg aus der Ersten Bundesliga für sich in Essen keine ausreichend gute Perspektive mehr und war zu einer Neuorientierung bereit. Zumal der Verein Ruwa Essen-Dellwig sein Engagement als Basketballbundesligaclub vor Beginn der Saison 1966/1967 beendete.

1976 bis 2012 in Oldenburg[Bearbeiten]

Zur Spielzeit 1976/1977 wechselte Ralph Ogden, vor allem aus Gründen seiner persönlichen Lebensplanung, nach Oldenburg, um dort seitdem mehr als fünfunddreißig Jahre mit seiner Familie zu leben. Er hatte zuvor bei einem Turnier in Westerstede seine spätere Ehepartnerin kennen gelernt und war in Oldenburg mit dem Basketballer Dieter Schnitker zusammengetroffen. Zum damaligen Basketball-Oberligisten – der Oldenburger TB (OTB) war 1971 aus der Ersten Bundesliga abgestiegen – wurde der Bundesligaspieler von Gerold Lange, dem damaligen Abteilungsleiter des OTB und seit Gründung der EWE Baskets Oldenburg einer von drei geschäftsführenden Gesellschaftern des Oldenburger BBL-Clubs, geholt. Gerold Lange war es, der dem damaligen Basketball-Professional den Einstieg in eine berufliche Tätigkeit mit vernünftiger Perspektive ermöglichte. Ralph Ogden war der erste US-Spieler, der für den OTB auf das Parkett ging.[6][7][8]

Mit dem Zugang von Ralph Ogden wurde die Periode der Erfolglosigkeit des OTB beendet ganz besonders durch das persönliche Engagement des von seinen Einstellungen und Haltungen stets vorbildlich auftretenden Sportlers. Es gelang dem OTB in der Folge von der Oberliga, über die Regionalliga, der Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nord. Dem Team um Ralph Ogden gelang es, sich in der Gruppe der leistungsstärksten Teams der zweiten Bundesliga zu etablieren.[9]

1985 gelang es Ralph Ogden als Headcoach, die Männermannschaft des Oldenburger TB in die Erste Bundesliga zu führen. Am Ende der Spielzeit 1985/1986 konnte die Rückkehr in die Zweite Bundesliga nicht verhindert werden.

US-Basketballer im Erstligabasketball des DBB[Bearbeiten]

Der US-Spieler Ralph Ogden gilt als der erste ehemalige NBA-Professional, der sich 1972 entschieden hatte in der Bundesrepublik Deutschland professionell Basketball zu spielen. Er begann 1972 in der Basketball-Bundesliga des DBB. Vor ihm gab es schon eine Reihe von US-Spieler, die eine herausragende Rolle in der Basketballszene des DBB spielten und welche die Oberliga- und Bundesligaspiele durch ihre überragende Athletik, ihr enormes basketballerisches Können sowie ihre Perfektion und Routine im Spiel bereicherten. Zu dem Kreis dieser Basketball-Legenden des deutschen Basketballs gehören vor allem die US-Spieler, die in einem Finale um den Meisterschild des Deutschen Basketball Bundes kämpften, bevor der erste ehemalige NBA-Professional 1972 für einen deutschen Bundesligaclub, für das Team des VfL Osnabrück, in Oldenburg, in einem Spiel um den DBB-Pokal, auf „das Parkett“ ging.

John Ecker vom TuS 04 Leverkusen (1972, 1976 und 1979 Deutscher Basketballmeister sowie 1974 und 1976 DBB-Pokalsieger) und Jimmy Wilkins vom SSV Hagen (1974 Deutscher Basketballmeister) waren die spielstärksten US-amerikanischen Bundesligabasketballer, beide waren Ralph Ogden als erstklassige Collegebasketballer aus den USA bekannt, gegen die Ralph Ogden in seiner Zeit als Bundesligaspieler, von 1972 bis 1976, zu spielen hatte.

Erfolge als Maxi-Basketballer[Bearbeiten]

Als Maxi-Basketballer konnte Ogden mit seinen Teams in Deutschland, MTV Wolfenbüttel (drei Mal) und Oldenburger TB, insgesamt neunzehnmal den Siegerpokal des DBB in einem Altersklassenturnier der deutschen Freizeitbasketballer gewinnen. Im Jahr 1990 erreichte Ralph Ogden in Prag (Tschechien) bei einem Turnier der argentinischen Sportevent-Veranstaltungsorganisation FIMBA mit einer unter „deutscher Flagge“ startenden internationalen Ü-60-Spielerauswahl, zu der auch Odgens Bruder „Bud“ Ogden (USA) gehörte, im Finale gegen die Vereinigten Staaten Rang zwei.[17]

2012 Rückkehr in die USA[Bearbeiten]

Ende Juni 2012 hat Ralph Ogden Oldenburg verlassen, nachdem er vierzig Jahre seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hatte. Er kehrte nach Kalifornien zurück, um dort in Camino, im El Dorado County, zu leben.[18][19]

Ehrungen[Bearbeiten]

Infolge seiner Trainertätigkeit und besonders als sehr engagierter Maxi-Basketballer wurde Ralph Ogden von den Oberbürgermeistern der Stadt Oldenburg im Rahmen der Ehrung der erfolgreichen Sportler eines Jahres immer wieder ausgezeichnet und geehrt.

Für sein „Lebenswerk“ als Basketballer wurde im November 2007 Ralph Ogden, zusammen mit seinem älteren Bruder Carlos „Bud“ Ogden in die Hall of Fame von San José, seine Heimatstadt, aufgenommen. Die Bronzemasken der „Basketball-Brüder“ werden, unter anderem neben der von Mark Spitz, dem siebenfachen Goldmedaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und neben den Bronzemasken weiterer sehr erfolgreicher Sportler auf Dauer in der Ruhmeshalle der Stadt Jan José ausgestellt.[20][21] Weiter ist Ralph Ogden für seine Leistungen und Verdienste als ehemaliger College-Basketballer Mitglied der Santa Clara Athletic Hall of Fame seiner Universität, der Santa Clara University, eine private, katholische Universität beziehungsweise Jesuitenhochschulen. Ebenso sein Bruder Carlos „Bud“ Ogden.[22][23]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Players of the Year & Records Website Santa Clara University – Broncos. Abgerufen 31. März 2011.
  2. A Century of Bronco Basketball – Ralph Ogden. Website Santa Clara University – Santa Clara Magazine. Abgerufen 31. März 2011.
  3. Late '60s were glory days for SCU hoops – Ralph Ogden. Website Santa Clara University – Santa Clara Magazine. Abgerufen 31. März 2011.
  4. 1970-71 Milwaukee Bucks Roster and Statistics – Ralph Ogden. Website Basketball-Reference. Abgerufen 31. März 2011.
  5. NBA & ABA Players Who Attended Santa Clara University. Website Basketball-Reference. Abgerufen 31. März 2011.
  6. Rauswurf bringt Lebenswende. Website NWZ Online. Abgerufen 31. März 2011.
  7. Geschäftsführung EWE Baskets. Website EWE Baskets Oldenburg. Abgerufen 31. März 2011.
  8. MittwochsZeitungOldenburg ‒ Sport, 23. Januar 2008, S. 12.
  9. Historie ‒ Fakten, Daten, Hintergründe. Website EWE Baskets Oldenburg. Abgerufen 31. März 2011.
  10. a b Basketball: Höhenflüge (Anfänge bis Saison 1976/1977) – „Captain“ Gene Moss. Website USC Heidelberg, Autor Peter Wittig. Abgerufen 31. März 2011.
  11. MTV Giessen Saison 1964/1965 – Ernest „Ernie“ Butler. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen. Abgerufen 31. März 2011.
  12. MTV Giessen Saison 1967/1968 ‒ „Lu“ Jackson. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen. Abgerufen 31. März 2011.
  13. MTV Giessen Saison 1968/1969 – William Provinse. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen. Abgerufen 31. März 2011.
  14. MTV Giessen Saison 1971/1972 – Ron Davis. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen. Abgerufen 31. März 2011.
  15. MTV Giessen Saison 1965/1966. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen. Abgerufen 31. März 2011.
  16. Hall of Fame MTV Giessen – „Ernie“ Butler, der Außergewöhnliche. Website Lti Giessen 46ers, Historie MTV Giessen, Autor Wolfgang Lehmann. Abgerufen 31. März 2011.
  17. Ralph Ogden kündigt Rückkehr an Website NWZ Online, am 10. Juli 2012. Abgerufen 24. Juli 2012.
  18. Neue Liebe zieht Ogden nach Kalifornien Website NWZ Online, am 14. Januar 2012. Abgerufen 24. Juli 2012.
  19. Ralph Ogden über 40 Jahre Deutschland „Ich dachte: Wo bin ich hier gelandet?“ Website taz.die tageszeitung, Interview Felix Zimmermann, 25.  Juni 2012. Abgerufen 10. Juli 2012.
  20. 2007 Halle of Fame biografien. Website San José Sports Authority. Abgerufen 31. März 2011.
  21. Erneut hohe Ehrung für Ralph Ogden. Website Oldenburger TB. OTB-Mitteilungen Nr. 4, Dezember 2007. Abgerufen 31. März 2011.
  22. Santa Clara Athletic Hall of Fame – Ralph Ogden. Website der Santa Clara Broncos. Abgerufen 31. März 2011.
  23. Former Bronco Basketball Stars Bud and Ralph Ogden to be Inducted Into San Jose Sports Hall of Fame. Website der Santa Clara Broncos. Abgerufen 31. März 2011.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]