Regulator (Recht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Regulators (engl. / lat., "Ordner"), sind Mitglieder einer Art Volksgericht, das sich seit 1830 in den USA zunächst in Arkansas, später auch in Texas und im Inneren Missouris sowie in den meisten Sklavenstaaten gebildet hatten. Regulatoren verstanden sich zugleich als Gesetzgeber, Richter und Vollstrecker, um in den neu besiedelten und weitgehend gesetzlosen Gebieten rechtliche Ordnung herzustellen. Sie handelten nach Art der Feme weitgehend mit Lynchjustiz und prügelten, federten, hängten oder erschossen die mutmaßlichen Verbrecher je nach Umständen. Ihr Wirken wurde zunehmend von Willkür bestimmt. Seit dem Bürgerkrieg steht der Ku-Klux-Klan weiter in dieser Tradition.

Brockhaus Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Brockhaus Konversationslexikon, 14. Auflage von 1893–1897. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.