Requiem c-Moll (Cherubini)

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Das Requiem Nr. 1 in c-Moll für gemischten Chor und Orchester wurde 1816 vom italienischen Komponisten Luigi Cherubini zum Jahrestag der Hinrichtung von Ludwig XVI. komponiert.

Die Uraufführung am 21. Januar 1817 war ein großer Erfolg, und das Werk wurde auch in späteren Jahrzehnten von Komponisten wie Brahms und Schumann bewundert. Ludwig van Beethoven, der Cherubini infolgedessen sehr verehrte, wünschte sich jenes Requiem bei seiner eigenen Beerdigung aufführen zu lassen. Auffallend sind die fehlenden Solopartien sowie die fehlenden hohen Orchesterstimmen im Introitus und Kyrie.

Der damalige Erzbischof von Paris Hyacinthe-Louis de Quélen kritisierte 1834 das Werk, weil es auch Frauenstimmen verlangt, und untersagte eine Aufführung an einer Trauermesse in Paris. In der Folge komponierte der schon im hohen Alter sich befindende Cherubini ein zweites Requiem nur für Männerstimmen (siehe Requiem d-Moll (Cherubini)).