Rusciori (Sibiu)

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Rusciori
Reußdörfchen
Oroszcsűr
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Rusciori (Sibiu) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Gemeinde: Șura Mică
Koordinaten: 45° 49′ N, 24° 2′ O45.81388888888924.033333333333468Koordinaten: 45° 48′ 50″ N, 24° 2′ 0″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 468 m
Einwohner: 630 (2002)
Postleitzahl: 557271
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Rusciori (auch Rușcior, deutsch Reußdörfchen, ungarisch Oroszcsűr) ist ein Dorf in Siebenbürgen (Rumänien). Es gehört administrativ zur Gemeinde Șura Mică (Klein-Scheuern).

Lage[Bearbeiten]

Rusciori liegt in Südsiebenbürgen, knapp zehn Kilometer westlich von Sibiu (Hermannstadt). Der Ort ist über jene Landstraße erreichbar, welche die Nationalstraße (DN) 1 mit Ocna Sibiului (Salzburg) verbindet. Das Dorf liegt in einer von kleinen Anhöhen umgebenen Senke und ist von der Straße aus kaum sichtbar.

Rusciori, nördliche Dorfzeile mit evangelischer Kirche

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde erstmals 1380 als villa Ruthenica urkundlich erwähnt. Es wird davon ausgegangen, dass die Siedlung bereits um 1200 von bulgarischen Bogumilen gegründet wurde.

Die bulgarische Bevölkerung der Ortschaft assimilierte sich erst an die rumänische, später dann an die siebenbürgisch-sächsische Kultur.

So wie auch die meisten der in Siebenbürgen lebenden Angehörigen der deutschsprachigen Minderheit, nahmen auch die ursprünglich slawischen Dorfbewohner von Reußdörfchen den evangelisch-lutherischen Glauben an.

Südliche Dorfzeile und orthodoxe Kirche von Rusciori

Gegenwart[Bearbeiten]

Bei der Volkszählung von 2002 bekannten sich die Bewohner des Dorfes zu folgenden Volksgruppen:

Verkehr[Bearbeiten]

Im nahe gelegenen Turnișor (Neppendorf) liegt der internationale Flughafen Sibiu.

Sehenswürdigkeiten und sonstige Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Evangelische Kirche (13. Jahrhundert)
  • Kinderbauernhof der Stiftung für Öko-Soziale Erziehung
  • Orthodoxe Kirche

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Martin Samuel Möckesch (* 1813, † 1890), Theologe und Schriftsteller

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]