Richard Ney

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Richard Ney (* 12. November 1916 in New York City, New York, USA; † 18. Juli 2004 in Pasadena, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Sein Debüt-Film Mrs. Miniver aus dem Jahr 1942, war zu gleich auch sein größter Erfolg als Schauspieler.

Dem folgten einige Filme, wo er aber meistens in Nebenrollen zu sehen ist. Außerdem spielte der Künstler in zahlreichen TV-Produktionen mit.

1967 zog der Schauspieler sich ins Privatleben zurück, um eine erfolgreiche Karriere als Investment-Berater und Buchautor zu starten.

Zunächst trat er in Beverly Hills einer Börsenmakler-Vereinigung bei und startete die Herausgabe eines Newsletters, den The Ney Report, der auch J. Paul Getty unter seinen Abonnenten hatte. Ney schrieb in Folge drei sehr kritische Bücher über die Wall Street, die beschreiben, wie der Markt durch Market Maker zum Nachteil der durchschnittlichen Anleger manipuliert wird. Die erste davon, The Wall Street Jungle, war in der New York Times-Bestsellerliste 1970. Es folgten die Bücher The Wall Street Gang (1974) und Making It in the Market (1975). Ney damals: "Hinter einer Fassade pompösen Gehabes und edlen Neigungen gibt es auf dem Parkett der New York Stock Exchange mehr perfiden Diebstahl pro Quadratmeter als auf jedem anderen Ort in der Welt."

Privat[Bearbeiten]

Er war der Sohn von Maximillian Ney und Rebie M. Flood. Sein Großvater war Rev. Theodore L. Flood.

Richard Ney hat sich am Set von Mrs. Miniver, in seine Film-Mutter Greer Garson verliebt. Ein Jahr später heiratete er die 11 Jahre ältere Schauspielerin. Nach der Scheidung 1947 ging er noch zwei weitere Male den Bund der Ehe ein.

Er "bekam" 1949 eine Stieftochter namens Marcia McMartin, Tochter von Ney's zweiter Ehefrau Pauline Settle aus ihrer Ehe mit Millionär Duncan Roy McMartin Settle.

Er starb 2004 an Herzversagen.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]