Roland Burrage Dixon

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Roland Burrage Dixon (* 6. November 1875 in Worcester, Massachusetts; † 19. Dezember 1934)[1] war ein US-amerikanischer Anthropologe.

1897 graduierte er an der Harvard University, wo er als Forschungsassistant im Fach Anthropologie blieb, er erwarb 1900 den Ph. D. bei Franz Boas, arbeitete darauf als instructor und nach 1906 als assistant professor. Er war Vizepräsident der American Academy of Arts and Sciences von 1910 bis 1911 und Präsident der American Folklore Society von 1907 bis 1909. Er war Professor in Harvard seit 1916 und Mitglied der American Commission to Negotiate Peace (1916–18) in Paris. Professor Dixon lieferte auch viele Beiträge für anthropologische und ethnologische Fachzeitschriften.

Der amerikanische Anthropologe Alexander Goldenweiser stand seiner wissenschaftlichen Methodik in seinem Hauptwerk The Racial History of Man ablehnend gegenüber.

Werke[Bearbeiten]

  • Maidu Myths (1902)
  • The Chimariko Indians and Language (1910)
  • Maidu Texts (1912)
  • Oceanic Mythology (Mythen der Region Indonesien, Ozeanien, Australien, veröffentlicht 1915)
  • Racial History of Man (1923)
  • The Building of Culture (1928)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf: Earnest A. Hooton: Roland Burrage Dixon. In: Proceedings of the American Philosophical Society. Volume 75, Nr. 8 (1935), S. 770–774 (JSTOR 984594).