Rote Ruhrarmee

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Bewaffnete der Roten Ruhrarmee 1920 in Dortmund

Die Rote Ruhrarmee führte im Ruhrgebiet im März 1920 zur Abwehr des Kapp-Putsches und zur Durchsetzung revolutionärer Forderungen einen bewaffneten Kampf gegen die reaktionären und republikfeindlichen Freikorps und Reichswehrtruppen, der als Ruhrkampf, Ruhrkrieg, Aufstand an der Ruhr oder Ruhraufstand bezeichnet wird.

Sie zählte mehr als 50.000 Bewaffnete, zu einem großen Teil vom Ersten Weltkrieg her fronterfahrene Arbeiter und wurde von der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) getragen.

Die ersten Arbeiterbataillone der Roten Ruhrarmee wurden im Amt Mengede und in Ickern aufgestellt. Sie bestanden zu dem Zeitpunkt hauptsächlich aus Sympathisanten der anarcho-syndikalistischen Freien Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD).

Der Aufstand der Roten Ruhrarmee und der mit ihr sympathisierenden Arbeiter wurde im April 1920 durch die von Generalleutnant Oskar von Watter befehligten Freikorps und Reichswehreinheiten blutig niedergeschlagen.

Literatur[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

  • Dr. Heiner Herde: Die Rote Ruhrarmee. NDR 3, 1979

Weblinks[Bearbeiten]