rsnapshot
| rsync | |
|---|---|
| Maintainer | Mike Rubel |
| Aktuelle Version | 1.3.1 |
| Betriebssystem | Unix, Linux |
| Kategorie | Backup |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| [1] | |
rsnapshot (engl. snapshot = Schnappschuss) ist eine Software zur Erstellung von Datensicherungen von lokalen oder entfernten Rechnern.
Neben einer vollständigen Datensicherung (Full Backup) können auch platzsparende, inkrementelle Datensicherungen gemacht werden, wobei Hardlinks zum Einsatz kommen. rsnapshot basiert auf rsync. Datensicherungen von entfernten Rechnern werden mittels "rsync über ssh" oder per rsync-Server über das IP-Netzwerk vorgenommen.
rsnapshot läuft auf allen gängigen UNIX-basierten Betriebssystemen und ist als freie Software unter den Bedingungen der GPL im Quelltext erhältlich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Funktionsweise
rsnapshot kann so konfiguriert werden, dass er eine bestimmte Anzahl von stündlichen, täglichen, wöchentlichen und monatlichen Backups anlegt, wobei immer das kleinste Intervall als Basis für das nächstgrößere Intervall dient, so dient Beispielsweise ein stündliches Backup als Basis für das tägliche und ein tägliches als Basis für das monatliche Backup.
Die Automatisierung selbst wird mittels eines cron-Dämons erreicht.
Bei jeder Ausführung des Programms werden auf den Namen der Intervalle basierend Verzeichnisse in folgendem Schema angelegt:
Daily.0 Daily.1 Daily.2 Hourly.0 Hourly.1 Hourly.2 Hourly.3 Hourly.4 Weekly.0 Weekly.1 Weekly.2 Weekly.3 ...
Die neusten Backups der jeweiligen Intervalle haben dabei immer die Erweiterung .0. Während der Ausführung wird der aktuelle Inhalt des .0 Verzeichnisses in das Verzeichnis .1 verschoben. Danach wird nach neuen bzw. modifizierten Dateien gesucht und ein Hardlink auf diese werden in das Verzeichnis .0 synchronisiert. Alle nicht geänderten Dateien enthalten also einen Hardlink auf das jeweils "höhere" Verzeichnis.
[Bearbeiten] Einschränkungen
Zu bedenken ist, dass alle Backups auf ein und demselben Dateisystem abgelegt werden müssen, da nur dadurch die Verwendung von Hardlinks möglich wird. Dies limitiert die Verwendung von einem Generationenprinzip, was man jedoch damit umgehen kann, dass mehr als eine Konfiguration verwendet wird.
[Bearbeiten] Literatur
- Joachim Wieland: Inkrementelle Backups mit Rsnapshot. In: Linux Magazin. 03/2005, ISSN 1432-640X ([2])
- Rsnapshot. In: LinuxUser. 08/2006, S. 34, ISSN 1615-4444
- Jürgen Schmidt: Beruhigungsmittel - Backups für kleine Linux-Server. In: c't. 7/06, S. 212, ISSN 0724-8679