Rudi Faßnacht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rudolf „Rudi“ Faßnacht (* 28. Dezember 1934 in Neu-Ulm; † 25. Juli 2000 in Gonesse) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer.

Als Fußballspieler war Rudi Faßnacht beim VfB Stuttgart, der TSG Ulm 46, bei Hannover 96 und bei Bayer 04 Leverkusen aktiv.

Von 1966 bis 1968 war der damals erst 31-jährige Rudolf Faßnacht Trainer von Holstein Kiel. Von 1970 bis 1973 war Faßnacht Trainer des MSV Duisburg, nachdem er zuvor den FC 08 Villingen betreut hatte. Am 19. Oktober 1973 trat er nach der 1:3-Niederlage im Heimspiel gegen den SC Fortuna Köln selbst von seinem Amt zurück – damals in der Bundesliga ein Novum. In den drei Spielzeiten zuvor hatte der MSV unter seiner Regie die Plätze 7, 14 und 10 belegt. Die Nachfolge beim Tabellenletzten trat sein Assistent Willibert Kremer an.

1974 sollte Faßnacht Trainer von Eintracht Braunschweig werden, wurde aber wegen Alkoholproblemen bereits vor Antritt seines Dienstes suspendiert. Danach gelang es ihm, mit einem eigenen Sportwarengeschäft in Odenthal sowie mehreren Parfumgeschäften in Köln und Bergisch Gladbach Fuß zu fassen. Außerdem trainierte er in der 2. Bundesliga noch die Vereine Preußen Münster, Tennis Borussia Berlin, VfR Heilbronn und SC Fortuna Köln.

Zusammen mit seiner Frau Sigrid kam er am 25. Juli 2000 beim Absturz der Concorde bei Paris ums Leben.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BBC Online:Families wiped out in crash (Englisch)