SRWare Iron

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SRWare Iron
Logo von SRWare Iron
Screenshot von SRWare Iron 5 unter Windows 7
Basisdaten
Maintainer SRWare
Entwickler SRWare
Erscheinungsjahr 2008
Aktuelle Version 39.0.2100.0
(07.12.2014)
Betriebssystem Windows (XP/Vista/7/8), Mac OS X (ab 10.7), Linux
Kategorie Webbrowser
Deutschsprachig ja
www.srware.net/iron

SRware Iron, auch kurz Iron, ist ein Webbrowser auf der Codebasis von Chromium. Auf Website der Herstellerfirma wird zwar behauptet, Iron sei Open Source[1], allerdings wird kein Weg geboten, an den Quelltext zu gelangen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im September 2008 brachte die deutsche Softwarefirma SRware die erste Windows-Version des Browsers heraus. Dabei handelte es sich um eine veränderte Version des Browsers Chrome, bei der wegen datenschutzrechtlicher Bedenken einige Funktionen entfernt wurden.[2] Einige dieser Funktionen, wie Chromes eindeutige Identifikationsnummer, wurden inzwischen auch bei Chrome ganz entfernt oder sind im zugrundeliegenden Chromium nicht vorhanden oder zumindest leicht abschaltbar.[3]

Für Linux gab es am 26. Mai 2009 eine erste Vorschau-Version, die erste Alpha am 17. Juni und die erste Beta am 7. November 2009. Am 7. Januar 2010 erschien erstmals eine (Beta-)Version für Mac OS X.

Seit August 2010 ist Iron einer der zwölf Browser, die Microsoft unter BrowserChoice.eu als Alternativen zum Internet Explorer anbietet.[4] Iron ersetzte zusammen mit Lunascape die beiden Browser GreenBrowser und Sleipnir, die aus der Liste entfernt wurden. Mittlerweile befindet sich Sleipnir wieder in der Liste.[5]

Unterschiede zu Chrome[Bearbeiten]

Iron enthält zusätzliche Funktionen gegenüber Chrome und verzichtet auf andere. Beispielsweise ist ein Werbeblocker eingebaut.[6]

Im Gegensatz zu Chrome gibt Iron keine automatischen Suchvorschläge und zeigt keine Google-Fehlerseiten an. Er hat keine Option zum Senden von automatischen Fehlerberichten und Google wird nicht bei erfolgreicher Installation informiert. Auf die bei Chrome automatisch gestartete Google-Suche im Hintergrund wurde ebenfalls verzichtet.

Weitere nicht enthaltene Funktionen sind RLZ-Tracking (eine verschlüsselte Zeichenkette), der Google Updater (da Iron keinen Ersatz verwendet hat es somit keine Auto-Update-Funktion) und DNS-Prefetching.[7][8]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SRWare Iron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Download-Seite zu Iron
  2. Herbert Braun: Erster Chrome-Klon erschienen. In: heise online Newsticker. Heise Zeitschriften Verlag, 25. September 2008, abgerufen am 31. August 2010.
  3. Chromium. Datenschutz und Privatsphäre. In: ubuntuusers.de Wiki. Abgerufen am 4. Oktober 2010.
  4. Wählen Sie Ihre(n) Webbrowser. In: BrowserChoice.eu. Microsoft Corporation, abgerufen am 31. August 2010.
  5. Wählen Sie Ihre(n) Webbrowser. In: BrowserChoice.eu. Microsoft Corporation, abgerufen am 31. August 2010.
  6. Iron news page
  7. Alec Kinnear: &rlz= in Google referrer: Organic traffic or AdWords? In: Foliovision. Foliovision s.r.o., 9. Dezember 2008, abgerufen am 27. Februar 2009 (englisch).
  8. FAQ-Seite zu Iron