Scheinhinrichtung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Scheinhinrichtung ist eine Foltermethode, bei der eine Exekution scheinbar durchgeführt wird, es sich also für das Opfer so darstellt, als ob die eigene Hinrichtung unmittelbar bevorstünde. Es handelt sich um eine Form der psychischen Folter, bei der das Opfer tatsächliche Todesangst durchlebt.

Durchführung[Bearbeiten]

Scheinhinrichtungen können darin bestehen, dass das Opfer zum Hinrichtungsplatz geführt wird, womöglich sein eigenes Grab ausheben muss, die Hinrichtung dann aber im letzten Moment abgebrochen oder eine Erschießung mit Platzpatronen simuliert wird. Scheinhinrichtungen gehören zu den Foltermethoden, die keine körperlichen Spuren an den Opfern hinterlassen (Weiße Folter).

Beispiele[Bearbeiten]

Scheinhinrichtungen in der Kunst[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bericht über Allens Taten