Sigourney Weaver

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Sigourney Weaver (2011)

Sigourney Weaver (* 8. Oktober 1949 in New York City als Susan Alexandra Weaver) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie gilt seit ihrem Mitwirken in der Alien-Saga als der erste weibliche Actionstar der Kinogeschichte. Für ihre schauspielerischen Leistungen (Aliens – Die Rückkehr, Gorillas im Nebel und Die Waffen der Frauen) erhielt sie bis jetzt drei Oscar-Nominierungen.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Sigourney Weaver bei der Oscarverleihung 2010

Sigourney Weaver wurde 1949 als Susan Alexandra Weaver in New York City geboren. Ihr Vater Sylvester Laflin Weaver Jr. war in den 1950er Jahren Präsident des National Broadcasting NBC Television Network, ihre Mutter ist die britische Schauspielerin Elizabeth Inglis. Als Jugendliche wählte sie den Vornamen Sigourney nach der Erwähnung einer „Mrs. Sigourney Howard“ in F. Scott Fitzgeralds Roman Der große Gatsby.

Sigourney Weaver erlangte 1972 an der Stanford University einen Abschluss in Englisch und beendete 1974 ihre Ausbildung bei Robert Lewis an der Yale School of Drama der Yale University in New Haven mit dem Master of Fine Arts.

Seit 1984 ist Weaver mit dem Regisseur Jim Simpson verheiratet. Am 13. April 1990 wurde die gemeinsame Tochter Charlotte Simpson geboren,[2] die 2002 in dem Film The Guys von Jim Simpson auch ihre Tochter spielte.[3]

Ihr Filmdebüt gab Weaver 1977 mit einer Kleinstrolle (Dauer: sechs Sekunden) in Woody Allens Film Der Stadtneurotiker. 1979 spielte sie als Ellen Ripley die Hauptrolle in Ridley Scotts Film Alien, mit der ihr der endgültige Durchbruch gelang und die sie weltweit bekannt machte. 1982 spielte sie an der Seite von Mel Gibson in dem Politthriller Ein Jahr in der Hölle. 1986 stand sie wieder als Ellen Ripley in Aliens – Die Rückkehr vor der Kamera, diesmal unter der Regie von James Cameron. 1992 und 1997 folgten die Fortsetzungen Alien 3 und Alien – Die Wiedergeburt. In Snow Cake spielte sie 2005 die Rolle einer Autistin, deren Tochter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. 2009 stand sie als Dr. Grace Augustine in James Camerons Avatar vor der Kamera. Für den auf einer wahren Begebenheit basierenden Fernsehfilm Prayers for Bobby, in dem sie eine Homosexuellenaktivistin spielt, deren Sohn aufgrund seiner Sexualität Selbstmord begangen hat, war sie 2009 für den Emmy nominiert.

Sigourney Weaver war Sprecherin in dem im Jahr 2009 erschienenen Dokumentarfilm The Acid Test des Natural Resources Defense Council zum Thema Versauerung der Meere.[4] Im April 2012 sprach sie in einer Anhörung des US-Senats zum selben Thema, und drängte auf einer Änderung der Klimaschutzgesetze.[5] Auch in ihrem Blog bei der Huffington Post schreibt sie zum Thema Klimawandel und Umweltschutz.[6]

Synchronstimme[Bearbeiten]

Bis Mitte der neunziger Jahre war Hallgard Bruckhaus ihre deutsche Standardsynchronstimme; nunmehr ist es Karin Buchholz.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscars

Golden Globe Awards

  • 1986: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einem Drama (Aliens – Die Rückkehr)
  • 1988: Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Drama (Gorillas im Nebel)
  • 1988: Golden Globe als beste Nebendarstellerin (Die Waffen der Frauen)
  • 1997: Nominierung als beste Nebendarstellerin (Der Eissturm)
  • 1999: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einem Drama (Unschuldig verfolgt)
  • 2010: Nominierung als beste Hauptdarstellerin (Prayers for Bobby)
  • 2013: Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie (Political Animals)

Saturn Awards

BAFTA Awards

  • 1980: Nominierung als beste Hauptdarstellerin (Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt)
  • 1990: Nominierung als beste Nebendarstellerin (Die Waffen der Frauen)
  • 1998: BAFTA-Award als beste Nebendarstellerin (Der Eissturm)

Emmy

  • 1998: Nominierung als beste Hauptdarstellerin (Schneewittchen)
  • 2009: Nominierung als beste Hauptdarstellerin (Prayers for Bobby)
  • 2010: Best Heroine – Scream Awards 2010

Die Goldene Kamera

  • 2013: Beste Schauspielerin international

Jupiter

  • 1990: Beste Darstellerin
  • Walk of Fame Stern 1999

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean Carrière: Sigourney Weaver, portrait et itinéraire d’une femme accomplie. Paris (La Martinière) 1994.
  • T. D. Maguffee: Sigourney Weaver, Ihre Filme – ihr Leben. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07317-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sigourney Weaver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vanity Fair.de: Heldin ohne Verfallsdatum.
  2. sigourneyweaver.org
  3. Charlotte Simpson bei der Internet Movie Database IMDB.
  4. Amber Jenkins: The acid test. Auf: climate.nasa.gov, 4. Oktober 2009. Abgerufen am 19. Mai 2014.
  5. Frederic J. Frommer: Sigourney Weaver urges action to protect oceans. In: The Boston Globe, 22. April 2010. Abgerufen am 19. Mai 2014.
  6. Blog Entries by Sigourney Weaver. In: The Huffington Post. Abgerufen am 19. Mai 2014.