Schiffsanleger

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Der Alte Anleger in Spiekeroog wurde im tieferen Wasser vor der Insel gebaut.
Der Union-Pier in Nordenham - ein klassischer Schwimmanleger. Auf dem Bild ist der Ponton aber für Wartungsarbeiten aufgehängt und schwimmt nicht auf dem Wasser.

Ein Schiffsanleger oder nur Anleger ist ein technisches Bauwerk im Wasser, an dem Schiffe anlegen und festgemacht werden können.

Schiffsanleger werden an Stellen erbaut, an denen das Wasser direkt am Ufer bzw. in Ufernähe nicht tief genug ist, um dort eine Kaimauer zu errichten. Anleger werden vom Ufer aus so weit in das Gewässer hinein gebaut, bis eine ausreichende Wassertiefe ein gefahrloses Anlegen eines Wasserfahrzeuges ermöglicht. Schiffsanleger können sich sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Hafens befinden. Der Nachteil eines Schiffsanlegers gegenüber einem Kai oder Pier ist, dass Personen oder Güter erst über eine Brücke oder eine Steganlage zum eigentlichen Anleger gebracht werden müssen.

Eine Sonderform des Schiffsanlegers ist der Schwimmanleger, welcher auf dem Wasser schwimmt und durch Verankerung am Meeresgrund oder am Ufer fixiert ist. Der Vorteil eines Schwimmanlegers ist, dass er sich wechselnden Wasserständen anpasst.