Seebrücke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Unteransicht der Seebrücke in Scheveningen
Die Seebrücke in Zingst

Eine Seebrücke oder Landungsbrücke ist ein Bauwerk auf Holz- oder Beton-Pfählen, das vom Ufer einer Küste ins Meer („die See“) oder in einen Binnensee hinaus erbaut wird.

Da Gewässer zum Ufer hin manchmal sehr flach auslaufen, können Schiffe mit größerem Tiefgang dieses nicht mehr erreichen. Sie ankern deshalb entsprechend weit vor dem Ufer und werden mit Hilfe von Pendelbooten be- und entladen oder sie machen an einer entsprechend langen Seebrücke fest.

Seebrücken reichen zum Teil mehrere hundert Meter ins Meer hinaus. Sie sind keine Brücken im eigentlichen Sinne, da sie im Wasser enden, doch sie überbrücken die Distanz vom Land bis zu der Stelle, an der Schiffe festmachen können. Sie wurden früher aus Holz oder Eisen erbaut, werden aber heutzutage meist aus Stahl oder Stahlbeton gebaut.

Neben ihrer inzwischen meist in den Hintergrund getretenen Funktion als Anlegestelle dienen sie an Nord- und Ostsee dem Promenieren der Gäste, als Standorte für Restaurants, Imbissbuden und auch Hotels. Insbesondere die großen Seebrücken in den Seebädern Englands und den Niederlanden werden englisch „Pier“ (Pleasure Pier) genannt. Sie dienen den Gästen als Vergnügungsstätten. In Heringsdorf auf Usedom befindet sich die mit 508 m längste Seebrücke Deutschlands.

Ein Steg stellt eine kleine Seebrücke dar. Eine Pier als Bauwerk in einem Hafen sorgt für zusätzliche Schiffsanlegestellen.

Inhaltsverzeichnis

Liste von Seebrücken (Auswahl) [Bearbeiten]

Europa [Bearbeiten]

Deutschland
Belgien
Litauen
Niederlande
Polen

außerhalb Europas [Bearbeiten]

Elfenbeinküste
Kanada
Kolumbien
Namibia
Neuseeland

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Seebrücken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien