Schmalzgreben

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Schmalzgreben/Schmalzkuchen

Schmalzkuchen sind kleine Gebäckstücke aus Hefeteig, die in Fett gebacken werden. Dazu werden rautenförmige Stücke aus dem ausgerollten Teig geschnitten, die sich dann beim Backen zu einem Kissen aufwölben. Vor dem Servieren werden sie meist mit Puderzucker bestreut. Trotz ihres Namens werden sie (wie alles Schmalzgebäck) heute praktisch ausschließlich in Pflanzenfett gebacken. Als fettgebackenes Hefegebäck gehören Schmalzkuchen zu den Krapfen.

Schmalzkuchen sind ein typisches Jahrmarktsangebot und werden vor allem in der kalten Jahreszeit konsumiert; wie andere Krapfenarten werden sie regional auch besonders zur Fastnacht gegessen. Mancherorts sind sie jedoch das ganze Jahr über verfügbar, zum Teil auch in fest installierten Imbissständen (beispielsweise am Hamburger Hauptbahnhof).

Regional sind zahlreiche Namen für dieses Produkt geläufig:

  • Schmalzgreben (Braunschweig), wohl in Anspielung auf die Grieben im Schmalz
  • Striezel (Franken), ansonsten eine völlig andere Gebäckart (→ Striezel)
  • Mutzen (Potsdam, Lübeck), ansonsten ein äußerlich ähnliches Gebäck (→ Mutzen), das aber nicht aus Hefeteig ist
  • Kräppelchen (Sachsen), abgeleitet von „Kräppel“, Krapfen (→ Berliner Pfannkuchen)
  • Fasnachtsküchle (Südwestdeutschland), jedoch nicht zu verwechseln mit den Schweizer Fasnachtskiechli

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fasnetsküchle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien