Seeschlacht auf der Kolberger Heide

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In der Seeschlacht verlor Dänemarks König Christian IV. ein Auge.
Zeichnung der Seeschlacht von Fehmarn in Oktober 1644. Skokloster

Die Seeschlacht auf der Kolberger Heide fand am 1. Juli 1644 statt. Im Verlauf des Torstenssonkrieges (einer Auseinandersetzung im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges) kämpften auf der Kolberger Heide eine schwedische und eine dänische Flotte um die Vorherrschaft im westlichen Ostseebereich. (Der Sand der Kolberger Heide, ehemals an der Schönberger Probsteiküste gelegen, war seit der Sturmflut am 10. Februar 1625 fortgespült und hatte sich vor Laboe abgesetzt; der Name blieb für ein küstennahes Meeresgebiet erhalten.) Die beiden Flotten, mit 40 und 34 Schiffen, trafen sich nördlich von Fehmarn und zogen dann in die Kieler Förde, wobei die Seeschlacht stattfand. Der dänische Reichsadmiral Jørgen Vind und König Christian IV. wurden in der Schlacht schwer verwundet (Vind erlag seinen Verletzungen wenige Tage später in Kopenhagen), doch die Dänen konnten sich behaupten und eine schwedische Landung verhindern.

Das Ereignis wurde später in der dänischen Königshymne Kong Kristian stod ved højen mast literarisch verarbeitet.

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