Screaming Squirrel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sequoia Adventure)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Screaming Squirrel (englisch für schreiendes Eichhörnchen) ist ein Achterbahnmodell des Herstellers S&S Power, das als einziges ein Saxophon genanntes Fahrelemente ermöglicht.

Auslieferungen[Bearbeiten]

Name Freizeitpark Ort Eröffnung Höhe Inversionen Thematisierung rcdb Internetauftritt
Sequoia Adventure Gardaland Castelnuovo del Garda, Venetien, Italien 30. April 2005 27 m 3 × Saxophon Holzfäller, Sägewerk Daten Bilder (italienisch)
Screamin Squirrel Mysterious Island Zhuhai, Guangdong, China 29. Januar 2006 27 m 3 × Saxophon Daten Bilder
Afterburner

(russisch: Форсаж)

Wonder Island Sankt Petersburg, Sankt Petersburg, Russland 2007 46 m 2 × Saxophon Daten Bilder

Sequoia Adventure ist die erste Ausführung dieses Modells. Die Auslieferung Screamin Squirrel ist baugleich dazu.

Afterburner stellt eine Weiterentwicklung dar, da hier auch horizontale Kurven gefahren werden können.

Sequoia Adventure
Sequoia Adventure
Daten
Standort Gardaland (Venetien, Italien)
Typ Stahl – sitzend
Modell Screaming Squirrel
Antriebsart Kettenlift
Hersteller S&S Power
Eröffnung 8. Mai 2005
Länge 300 m
Höhe 27 m
Ausmaße 45 × 15 m²
max. Geschwindigkeit 24 km/h
Fahrtzeit 0:42 min
Wagen 8 Wagen, 2 Sitzreihen/Wagen, 2 Sitzplätze/Sitzreihe
Kapazität 800 Personen pro Stunde
Inversionen 3
Elemente 3 × Saxophon
Thematisierung Holzfäller, Sägewerk

Sequoia Adventure, Screamin Squirrel[Bearbeiten]

Die Saxophone besteht hier aus zwei engen Kurven, die vertikal durchfahren werden. Zunächst kippt der Wagen steil nach vorn, bis er „auf dem Kopf steht“. Mit dem Kopf nach unten fährt er nun ein Stück geradeaus. Die zweite vertikale Kurve bringt den Wagen wieder in die aufrechte Position. Sie hat dabei prinzipbedingt einen größeren Radius als die erste. Um die insgesamt acht Wagen, für jeweils vier Personen in zwei Reihen bei den Orientierungswechseln nicht zu schnell werden zu lassen, werden sie in den Kurven gebremst. Die Elemente sind so angeordnet, dass das nachfolgende jeweils etwas nach hinten versetzt ist. Die Fahrgäste haben so in den Kurven, die sie auf den Kopf drehen, immer freie Sicht bis zum Boden.

Die Mitfahrer werden in den Wagen durch eine Kombination aus einem Schoß- und einem Schulterbügel gehalten. Auf dem Weg aus und in die Station durchfahren die Wagen jeweils eine 180°-Kurve. Jedoch erfolgt diese Fahrt nicht auf den mittig unter dem Wagen befestigten Laufrädern für die eigentliche Achterbahnfahrt, sondern auf zusätzlichen Rollen, die auf einem anderen Schienensystem laufen und seitlich am Wagen angebracht sind. Nach der Rechtskurve werden die Wagen auf dem steilen Lifthill per Kettenzug auf eine Höhe von 30 Metern transportiert. Nach einer kleinen Abfahrt rollt der Wagen auf das erste Saxophon (Überkopfelement) zu. Kopfüber geht es geradeaus bis zur nächsten Umkehrung. Diese Abfolge passiert insgesamt drei Mal. Nach der Schlussbremse folgt eine weitere Rechtskurve zur Station.

Die Achterbahnen Sequoia Adventure und Magic Mountain

Sequoia Adventure[Bearbeiten]

Durch die kompakte Bauweise von nur 45 × 15 Metern konnte Sequoia Adventure vollständig in dem freien Bereich zwischen den Loopings und Korkenziehern der Achterbahn Magic Mountain untergebracht werden. Gemäß ihrem Namen Sequoia (englisch für Mammutbaum) und passend zur angrenzenden Wildwasserbahn mit Baumstammbooten ist die Bahn und ihr Umfeld in einer Holzfäller- beziehungsweise Sägewerkthematik gestaltet. Zum Eingang gehen die Besucher durch einen großen künstlichen Baumstumpf, neben dem noch ein Stück des scheinbar gefällten Baumes liegt. Im Umfeld der Bahn sind verschiedene Sägen und Äxte zu sehen, auch die Wagen sind an der Front mit künstlichem Holz und Äxten verziert.

Afterburner[Bearbeiten]

Die Saxophone besteht hier aus zwei engen Kurven, die horizontal, aber im Gegensatz zu Sequoia Adventure und Screamin Squirrel unmittelbar hintereinander durchfahren werden.[1] Beide haben einen Winkel von ca. 140° in jeweils umgekehrter Richtung, sodass der Wagen nach dem Element wieder horizontal fährt.[1] Da die Winkel deutlich kleiner als 180° sind, kommt es zu keiner echten Überkopffahrt.[1]

Eine leicht abschüssige 180°-Rechtskurve führt von der Station zum steilen Lifthill, der die Wagen auf eine Höhe von 46 m bringt. Es schließt sich das erste Saxophon an, das eine kurze vertikale Fahrt beinhaltet.[1] Es folgt eine 180°-Rechtskurve, eine Gerade und eine weitere 180°-Rechtskurve, die in das zweite Saxophon mündet.[1] Eine 180°-Rechtskurve führt die Wagen zur Station zurück.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jochen Peschel u.a.:Sequoia Adventure In: Kirmes & Park Revue ISSN 1432-3982, No.98, S.38-40

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Bild