Serbischer Psalter

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Der Serbische Psalter (Codex Monacensis Slavicus 4) ist das Hauptwerk mittelalterlicher Buchmalerei in Serbien. Entstanden Ende des 14. Jahrhunderts für Stefan Lazarević, ist er durch seine 148 oft ganzseitigen Miniaturen ein singuläres Zeugnis serbischer Orthodoxie. Bis 1688 im Kloster Pribina Glava in der Fruška Gora kam er im Zuge der Türkenkriege in den Besitz von Wolfgang Heinrich von Gemell zu Flischbach, der den Kodex 1689 dem Kloster Gotteszell im Bayerischen Wald schenkte, von wo er 1782 ins Kloster Sankt Emmeram in Regensburg gelangte. Heute befindet er sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München unter der Signatur Cod.slav. 4.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Belting: Der serbische Psalter. Faks.-Ausg. d. Cod. Slav. 4 d. Bayerischen Staatsbibliothek München / Textbd. unter Mitarb. von Suzy Dufrenne, Svetozaz Radojcic, Rainer Stichel, Ihor Sevenko. Hrsg. von Hans Belting. - Wiesbaden : Reichert, 1978. - 360 S. : Ill., ISBN 3-88226-024-6
  • Zwei illustrierte serbische Psalter. In J. Strzygowski: Die Miniaturen des serbischen Psalters der Königl. Hof- und Staatsbibliothek in München. Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Philos.-hist. Klasse, 52, 1906, II, IV-LXXXVII.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Codex Monacensis Slavicus 4 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien