Radeberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Dresdner Ratsherr und Bürgermeister, siehe Hans Radeberg.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Radeberg
Radeberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Radeberg hervorgehoben
51.11666666666713.916666666667250Koordinaten: 51° 7′ N, 13° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Bautzen
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 29,74 km²
Einwohner: 18.080 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 608 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01454
Vorwahlen: 03528, 0351 (Ullersdorf teilw.)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 480
Stadtgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 19
01454 Radeberg
Webpräsenz: www.radeberg.de
Oberbürgermeister: Gerhard Lemm (SPD)
Lage der Stadt Radeberg im Landkreis Bautzen
Tschechien Dresden Landkreis Görlitz Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Arnsdorf Bautzen Bernsdorf Bischofswerda Bretnig-Hauswalde Burkau Crostwitz Cunewalde Demitz-Thumitz Doberschau-Gaußig Elsterheide Elstra Frankenthal (Sachsen) Göda Großdubrau Großharthau Großnaundorf Großpostwitz Großröhrsdorf Malschwitz Haselbachtal Hochkirch Hoyerswerda Kamenz Königsbrück Königswartha Kubschütz Laußnitz Lauta Lichtenberg (Lausitz) Lohsa Malschwitz Nebelschütz Neschwitz Neukirch (bei Königsbrück) Neukirch/Lausitz Obergurig Ohorn Oßling Ottendorf-Okrilla Panschwitz-Kuckau Pulsnitz Puschwitz Radeberg Radibor Räckelwitz Ralbitz-Rosenthal Rammenau Schirgiswalde-Kirschau Schmölln-Putzkau Schönteichen Schwepnitz Sohland an der Spree Spreetal Steina (Sachsen) Steinigtwolmsdorf Wachau (Sachsen) Weißenberg Wilthen Wittichenau Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild

Radeberg ist eine Große Kreisstadt im Südwesten des sächsischen Landkreises Bautzen am Rande der Dresdner Heide.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Durch Radeberg fließen die Große Röder und die Schwarze Röder, welche in der Nähe der Pestalozzischule in erstere mündet. Am westlichen Stadtrand beginnt die Dresdner Heide, ein flachwelliges, nahezu geschlossenes Waldgebiet von mehr als 50 km² Fläche. Nördlich und östlich von Radeberg zeigen sich die westlichen Ausläufer des Lausitzer Berglandes. Die Stadt liegt im Naturraum des Westlausitzer Hügel- und Berglandes. Die Stadt gibt auch der Region rundum den Namen „Radeberger Land“.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Ortsteile Liegau-Augustusbad (1995 eingemeindet), Großerkmannsdorf und Ullersdorf (beide 1999 eingemeindet) umschließen die Stadt. Weitere benannte Orte in Radeberg, wenn auch ohne Ortsteilstatus, sind die Siedlung Rossendorf (nördlich der Bundesstraße 6), Kleinerkmannsdorf, Heinrichsthal, Friedrichstal, die Heidehäuser, die Stadtrandsiedlung sowie Kleinwachau und Lotzdorf.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Ottendorf-Okrilla Königsbrück

Wachau (Sachsen)

Pulsnitz und Großröhrsdorf
Dresdner Heide Nachbargemeinden Arnsdorf und Bischofswerda
Dresden Eschdorf

Pirna

Stolpen

Geschichte[Bearbeiten]

Clivia II FER858A (VEB Rafena, Radeberg) aus dem Jahr 1956

Radeberg wurde erstmals 1219 erwähnt, als Bauern sich auf dem Land an der Röder ansiedelten. Der Name des Ortes leitet sich vermutlich von diesem Fluss ab. In nicht einmal 150 Jahren entstanden ein Marktplatz, eine Burg und eigene Maßeinheiten wie zum Beispiel der Radeberger Scheffel. Am 16. März 1412 wurde dem Marktflecken das Stadt- und Weichbildrecht verliehen.[2]

Im 16. Jahrhundert wurde nahe der Stadt Silber gefunden, der Fundort wurde daraufhin in Silberberg umbenannt. Die Mine war jedoch schnell erschöpft. Der Dreißigjährige Krieg und der Nordische Krieg setzten der Stadt schwer zu.

1645 wurde in Radeberg die Salpetersiederei eingeführt, 1713 versuchten der Rittmeister Bruckmeyer und der Arzneilaborant Hausen, eine große Salpeterfabrik auf dem Freudenberg zu bauen, was jedoch durch einen Bürgeraufstand am 20. September 1714 vereitelt wurde.

Im gleichen Jahr, am 13. Juli, brannte fast die ganze Stadt ab. Die Suche nach Kalk zum Wiederaufbau führte zur Entdeckung der Heilquellen im Tannengrund durch den Bürgermeister Seidel (Liegau-Augustusbad).

1858 wurde die erste Glasfabrik gebaut.

Aufgrund des akuten Munitionsmangels an den Kampfschauplätzen des Ersten Weltkriegs wurde in Radeberg ein staatliches Rüstungsunternehmen zur Fertigung von Zündern und Sprengkapseln, das Königliche Feuerwerkslaboratorium Radeberg, gegründet. Zeitweilig waren über 5.000 Menschen in der Fabrik beschäftigt.

Von der Weltwirtschaftskrise 1929 waren viele Radeberger Unternehmen betroffen. Die daraus resultierende hohe Arbeitslosenquote führte zu einer drastischen Verschlechterung der Wohn- und Versorgungssituation der Bevölkerung. Infolgedessen wurde 1932 mit dem Bau der Stadtrandsiedlung Am Taubenberg begonnen.

Die Volkszählung am 17. Mai 1939 ergab 15.993 Einwohner, davon 7.474 Männer und 8.519 Frauen.[3]

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bestand von Juli 1944 bis Mai 1945 am Robert-Blum-Weg/Ecke Adolph-Kolping-Straße ein Arbeitserziehungslager (AEL), in dem hunderte Insassen aus zahlreichen Ländern unter grausamen Bedingungen, durch Genickschuss, Gift oder Unterernährung den Tod fanden. Sie mussten für das Sachsenwerk in der Rüstungsproduktion Zwangsarbeit verrichten. (→ Siehe auch: Arbeitserziehungslager Radeberg)

Die 1872 gegründete Exportbierbrauerei sowie die Entwicklung und Produktion von Fernsehgeräten ab 1952 im VEB Rafena und später von Tisch- und Großrechnern (Kombinat Robotron) prägten über Jahrzehnte die städtische Wirtschaft.

Am 1. April 1995 wurde Liegau-Augustusbad eingemeindet.[4] Am 1. Januar 1999 kamen Großerkmannsdorf und Ullersdorf hinzu.[5]

Zum 1. Januar 2009 erfolgte die Erhebung zur Großen Kreisstadt.

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 52,4 % (2009: 50,7 %)
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13,1 %
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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Radeberger Rathaus mit der neuen Postmeilensäule

Stadtrat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei / Liste CDU SPD FWR LINKE GRÜNE NPD Gesamt
Sitze 2014 10 6 6 3 1 0 26
Sitze 2009 8 7 6 3 1 1 26

Zum ersten Bürgermeister nach der politischen Wende wurde Dr. Frank Petzold (CDU) durch die damalige Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei der ersten Bürgermeisterdirektwahl in Radeberg (1994) wurde Gerhard Lemm (SPD) gewählt, der das Amt 2001 und 2008 jeweils verteidigen konnte.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen und Wappenbrief der Stadt kam 1507 durch Herzog Georg von Sachsen hinzu, es zeigt Löwen über einem halben Holzrad, weshalb auch der Ursprung des slawischen Städtenamens von Rade-brech (auch: Radberch) angenommen wird. Aus den früheren Wappen wurde dafür nur die Farbe und das halbe Rad übernommen. Der schreitende Löwe ist als Wappentier der damaligen Mark Meißen von schwarz auf blau gewechselt.[7] Auf der Albrechtsburg in Meißen befindet sich allerdings ein Raum, in dem zahlreiche Wappen des Umlandes dargestellt sind, so auch das Wappen von Radeberg, welches dort aber drei Drittel eines zerbrochenen Rades auf hellblauem Grund zeigt. Ursprünglich ist das Rad auf das Mainzer Rad zurückzuführen. Schon 1233 gibt es im Siegel des Thimo von Radeberc drei gegeneinander gekehrte goldene Wagenfelgen.[8]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnerstädte von Radeberg sind Garching bei München in Bayern und Neratovice in Tschechien.

Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Ehrenhain an der Pulsnitzer Straße zur Erinnerung an ermordete Häftlinge des AEL mit Gedenksteinen für Angehörige verschiedener Nationen
  • Gedenkstein am Standort des AEL, 1965 von dem ehemaligen Häftling Herbert Gute eingeweiht
  • Gedenktafel auf dem Gelände des ehemaligen VEB Robotron-Elektronik für die Insassen des AEL
  • Ehrenhain der FIR auf dem Ortsfriedhof für die Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer von Stadt und Kreis Radeberg
  • Ehrenhain und Gräber auf dem gleichen Friedhof für 59 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter
  • Gedenkstein in der Siedlung an der Gartenstraße zur Erinnerung an den sozialdemokratischen Stadtrat Ernst Braune, der von den Nazis verfolgt wurde
  • Gedenkstein für Ernst Thälmann an der Lotzdorfer Straße, welcher bis zur Wendezeit von den Schülern der Ludwig-Richter-Schule gepflegt wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Klippenstein
  • Das Rathaus am Markt wurde im Rokokostil von Samuel Locke 1767-69 errichtet, nachdem der Vorgängerbau 1714 und 1741 abbrannte.
  • Die Kursächsische Postmeilensäule von 1728 vor dem Rathaus ist eine 2012 angefertigte Nachbildung. Das Original stand zwischen 1729 und 1852 auf dem Markt.
  • Neben dem aus der Burg hervorgegangenen Schloss Klippenstein und dem als Gefängnis genutzten Hungerturm (Eulenturm) besteht auch ein Schlossmuseum.
  • Das Seifersdorfer Tal, das Hüttertal, die Landwehr und die Dresdner Heide bieten sich für Ausflugstouren an, in der Innenstadt ebenso die Parkanlage Gelbkehain.
  • Die Grundmühle in Liegau-Augustusbad am Beginn des Seifersdorfer Tals weist anschauliche architektonische und historische Details für Interessierte auf.
  • Radeberg hat seit 1927 einen Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde.
  • Der 1968 gegründete Radeberger Spielmannszug ist heute eine Sektion des Radeberger Sportvereins.
  • Obwohl die Radeberger Stadtkirche zur Zeit der Gotik errichtet wurde, kann man sie nicht kunstgeschichtlich einordnen.
  • Der Botanische Blindengarten Radeberg an der Villa Storchennest beherbergt etwa 1.300 Pflanzenarten, darunter 700 Duftpflanzen und eine Kameliensammlung.
  • In Radeberg befinden sich drei Zwölfeckhäuser, ein Beispiel für experimentelle Architektur der 1970er Jahre in der DDR.
  • Die Hospitalbrücke in der Nähe der Brauerei wurde 1764 fertiggestellt und ist die älteste erhaltene Brücke im Stadtgebiet. Mehrere weitere Radeberger Brücken, zum Beispiel die Löwenbrücke, sind als Kulturdenkmale geschützt.

Theater[Bearbeiten]

Über die Region hinaus bekannt ist das Radeberger Biertheater, das als erstes sächsisches Mundarttheater firmiert. Das Privattheater befindet sich im Kaiserhof an der Hauptstraße und bietet Platz für 268 Besucher. Darsteller sind unter anderem Peter Flache, Die Bierhähne sowie Angela Zschaler, Thomas Rauch und Jens Albrecht.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Radeberger Exportbierbrauerei

Die bekannteste Spezialität ist das Radeberger Bier. Es ist das erste Bier, das seit 1872 außerhalb Böhmens nach Pilsner Brauart gebraut wurde und damit gleichzeitig das älteste Pils in Deutschland. In der DDR war es als Exportbier relativ schwer im Handel zu erwerben (zum Beispiel nur in ausgewählten Restaurants). Nach einem Produktions- und Absatzeinbruch direkt nach der Wende, sowie dem zeitweiligen Wegfall der Exportmärkte, wurde in den letzten Jahren die Brau-Kapazität enorm gesteigert. 2002 benannte sich der Mehrheitseigner der Brauerei, die damalige Binding-Gruppe, in „Radeberger Gruppe“ um.

Eine weitere kulinarischen Spezialität Radebergs ist der Original Radeberger, ein Kräuterlikör, der ursprünglich von der Firma Richter hergestellt wurde.

Die Meierei Heinrichsthal wurde 1880 in dem gleichnamigen Ortsteil (heute zu Radeberg) gegründet. Bereits 1884 erwarb die Gründerin Agathe Zeis das Patent zur Herstellung des Camembert-Käses und war damit die erste in Deutschland, die die französische Käsespezialität herstellen durfte.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In regelmäßigen Abständen finden als größte Veranstaltungen in der Stadt das Radeberger Bierstadtfest, das Brauereifest und das Korchfest statt. Weitere bekannte Events sind das Kohlrabiinselfest, das Ullersdorfer Dorfteichfest, die Sommersonnenwendfeier in Liegau-Augustusbad, das Sommerfest des Epilepsiezentrums Radeberg, das Feuerwehrfest und der Radeberger Weihnachtsmarkt. Zum Tag der offenen Tür laden unter anderem das Schloss, die Sternwarte, das Epilepsiezentrum und die Freiwillige Feuerwehren ein. Seit der Eingemeindung von Großerkmannsdorf im Jahre 1999 wird ab 11.11. eines jeden Jahres der Karneval durch den Karnevalsklub Großerkmannsdorf 1967 eingeläutet. Es finden auch Karnevalsveranstaltungen in anderen Radeberger Ortsteilen wie zum Beispiel in Ullersdorf statt.

Radeberger Bierstadtfest

Im Juni findet das Radeberger Bierstadtfest statt. Dabei wird die Innenstadt für den Fahrzeugverkehr gesperrt, um Platz für Händler, Schausteller und Bühnen zu schaffen. Künstler und DJs sorgen für musikalische Unterhaltung. Mittelalterliche Modenschauen, Showkochen, das Radeberger Bierfassrollen und der Radeberger Funkenflug werden an dem drei Tage dauernden Fest durchgeführt.

Medien[Bearbeiten]

Über das Lokalgeschehen in und um Radeberg berichtet die Sächsische Zeitung in der Lokalausgabe Rödertal Zeitung, der WochenKurier, die Heimatzeitung Die Radeberger sowie der Radeberger Reporter.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

Das Stadtbad Radeberg ist ein Freibad mit Schwimm- und Planschbecken, großen Liegeflächen, einem Kinderspielplatz und einem Volleyballplatz. Regelmäßig findet hier das Badfest und andere Veranstaltungen statt. Bis 2012 war das Stadtbad der Austragungsort der Scottish Highland Games Radeberg. 2013 wechselten Veranstalter und Ort des Wettbewerbs.[9]

Der Radeberger SV betreibt mehrere Sportstätten in Radeberg, so das Stadion an der Schillerstraße mit mehreren Fußballplätzen und einer Sporthalle, sowie im Hüttertal einen große Bogenschießanlage. Aufgeteilt in verschiedene Abteilungen bietet der RSV u.a. Handball, Fußball, Tennis, Spielmannszug, Federball, Kegeln, Leichtathletik, Tanzen, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Faustball und Bogenschießen an.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof und Busbahnhof in Radeberg

Der Bahnhof Radeberg liegt an der Bahnstrecke Görlitz–Dresden. Hier verkehren Züge der DB Regio Südost und der Städtebahn Sachsen.

Bildung[Bearbeiten]

Grundschule Stadtmitte

Das Humboldt-Gymnasium Radeberg auf dem Freudenberg geht auf die höhere Knabenschule zurück, die 1899 gegründet wurde. Seit 1912 existiert der Schulbau auf dem Freudenberg und 1925 durften das erste Mal Schüler in die Abiturstufe aufgenommen werden. Drei Mädchen besuchten erstmals 1914 gemeinsam mit den Knaben die Schule. Nach der Schließung im Jahr 1982 wurde das Gymnasium 1992 neu gegründet und konnte im Frühjahr 2000 nach einer Sanierung des alten Gymnasialgebäudes und der Fertigstellung des Ergänzungsanbaus aus dem bis dahin mitbenutzten Gebäude der ehemaligen „Hans-Beimler-POS“ an der Waldstraße wieder auf den Freudenberg ziehen.

Des Weiteren gibt es in Radeberg zwei Oberschulen, die Pestalozzi-Oberschule im Stadtzentrum und die Ludwig-Richter-Oberschule im Stadtteil Lotzdorf. In Radeberg gibt es die Grundschule Süd, die Grundschule Stadtmitte sowie die Grundschulen in den Ortsteilen Ullersdorf und Liegau-Augustusbad. Die Grundschule im Ortsteil Ullersdorf hat seit 2008 im Ortsteil Großerkmannsdorf noch eine Außenstelle. Diese ehemalige Außenstelle der Pestalozzi-Oberschule stand vorher leer und konnte mit einer Sondergenehmigung reaktiviert werden, da für eine Zweigleisigkeit in Ullersdorf nicht genügend Klassenräume zur Verfügung standen.

Es gibt darüber hinaus eine Förderschule G und eine Förderschule L sowie ein Berufsschulzentrum.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Karl Otto Uhlig (1872–1950), sächsischer Innenminister (1919–1920), Erster Bürgermeister (1920–1933), Ehrenbürger (1948)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit Radeberg verbunden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Werner Gebauer, Klaus Kaulfuß, Wolfgang Seifert: Radeberger Alltagsimpressionen. Sutton Verlag, Erfurt 2009; 128 S.; ISBN 3-86680-542-X
  • Hans-Werner Gebauer, Bernd Lichtenberger: Radeberg. Sutton Verlag, Erfurt 2003; 128 S.; ISBN 3-89702-607-4
  • Hans-Werner Gebauer, Katja Altmann: Radeberg. Sutton Verlag, Erfurt 1999; 128 S.; ISBN 3-89702-110-2
  • Heinrich von Martius: Radeberg und seine Umgebungen. Eine historische Skizze. Bautzen 1828 (Digitalisat)
  • Friedrich Bernhard Störzner: Was die Heimat erzählt. Band 1 Ostsachsen, Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1904 (Digitalisat) (wikisource)
  • Rat der Stadt Radeberg: Radeberg - die 750jährige Stadt an der Röder, VEB polydruck, Radeberg 1969, (III-9-157) J 1516/69
  • Rat der Stadt Radeberg: Radeberger Marktgeschichten, Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft, Radeberg 1989, (III-9-157)
  • Rat der Stadt Radeberg: Visitenkarte einer Stadt, Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden, PA Radeberg, (III-9-157) J 928-80-D 83-80
  • Rat des Kreises Dresden: Ausflugsziele im Kreis Dresden. polydruck, PA Radeberg, 1980, (III-9-157) J 1311/80-D 44/80
  • Gunter Stresow: Chronik des Radeberger Brauwesens von den Anfängen bis zur Auflösung der Braukommune. Radeberg 2012 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Radeberg – Quellen und Volltexte
 Commons: Radeberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Radeberg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Zeittafel 1219 bis 1994
  3. Die Bevölkerung des Reichs nach der Volkszählung 1939, Heft 2; Berlin 1941
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  6. http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR14&p_ebene=GE&p_ort=14625480 Statistik Freistaat Sachsen
  7. Lexikon Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik, VEB Verlag Enzyklopädie Leipzig 1979, Dr. habil. Karlheinz Blaschke, Prof. Dr. sc. Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck
  8. Lexikon Heraldik, Gert Oswald, VEB Bibliographische Institut Leipzig, 1984
  9. Neuer Ausrichter will Radeberger Highland Games am Leben erhalten. Mitteilungsblatt Landkreis Bautzen, 13. April 2013, abgerufen am 18. Juni 2013.
  10. a b Mit großer Freude greif ich zur Feder
  11. Die Apels – eine Dresdner Puppenspielerfamilie zwischen Kaiserreich und DDR
  12. Kasper, warum hast du so goldene Fäden?
  13. Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  14. SLUB Dresden