Sigebert von Gembloux

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Sigebert von Gembloux (Sigebertus Gemblacensis; * um 1030 in Namurois (?) bei Lüttich; † 5. Oktober 1112 in Gembloux) war ein Historiograph, Hagiograph, Theologe, Liturgiker, Komputist und Publizist.

Er kam zur Zeit des Abtes Olbert (bis 1048) an das Kloster Gembloux. Von dort ging er nach Metz an das Kloster St. Vincentius (zwischen 1048 und 1072). Er kehrte nach Gembloux zurück. Seine weit verbreitete Universalchronik beginnt mit dem Jahr 381. Ab dem zweiten Drittel des 11. Jahrhunderts ist sie weitgehend eigenständig. Sie führt bis zum Jahr 1111.

[Bearbeiten] Werkausgabe

  • Sigeberti Gemblacensis chronica cum continuationibus. In: Monumenta Germaniae Historica, Scriptores (in Folio) 6: Chronica et annales aevi Salici. Herausgegeben von Georg Heinrich Pertz u. a. Hannover 1844, S. 268–535 (Digitalisat).
  • Sigebert von Gembloux: Acta Sanctae Luciae, Heidelberg 2008 (=Editiones Heidelbergenses 34).

[Bearbeiten] Literatur

  • Siegfried Hirsch: De vita et scriptis Sigiberti Gemblacensis (Berlin, 1841)
  • Tino Licht: Untersuchungen zum biographischen Werk Sigeberts von Gembloux (Heidelberg 2005)
  • Auguste Molinier: Les Sources de l'histoire de France, tomes II. und V. (1902-1904)
  • Wilhelm Wattenbach: Deutschlands Geschichtsquellen, Band II. (Berlin, 1894)

[Bearbeiten] Weblinks

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